Eintracht Braunschweig: Keine Neuen im Winter

Auch keine zeitnahen Vertragsgespräche

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 25.11.16 | 07:24
Marc Arnold

Braunschweigs Sportchef Marc Arnold plant keine Neuzugänge im Winter © Imago

Nach den zuletzt etwas schwächeren Ergebnissen will Eintracht Braunschweig am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV 1860 München wieder drei Punkte einfahren und die Tabellenführung weiter verteidigen. Sportchef Marc Arnold, der seinen eigenen Vertrag vor zwei Wochen bis 2019 verlängert hat, plant derweil schon jetzt über die verbleibenden vier Spiele des Jahres hinaus, kündigte aber auch schon an, dass es im Winter nicht viele Veränderungen geben wird.

„ Es ist nicht geplant, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. ”
Marc Arnold

„Es ist nicht geplant, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden, denn wir sehen dazu keine Notwendigkeit. Die Mannschaft hat bisher eine überragende Hinrunde gespielt und ist seit dem dritten Spieltag Tabellenführer. Diesen Jungs gehört auch in der Rückrunde unser Vertrauen“, erklärte Arnold auf der vereinseigenen Homepage und setzt zudem Hoffnungen auf den im Sommer verpflichteten, bislang aber verletzungsbedingt nicht zum Einsatz gekommenen Suleiman Abdullahi.

Sextett muss Geduld haben

Aber nicht nur in Sachen Neuzugänge wird sich in den nächsten Wochen und Monaten wenig tun. Auch die sechs Spieler, deren Verträge am Ende der Saison auslaufen, müssen Geduld haben.

„Es wird sicherlich noch eine Weile dauern, bis wir in dieser Hinsicht tätig werden. Wir wollen erst einmal die Winterpause und den Start in die Rückrunde abwarten. Es ist auch keine Eile geboten, da wir auch über die Saison 2016/2017 hinaus gut aufgestellt sind. Die Gespräche werden wir erst im März intensivieren“, so Arnold mit Blick auf Jasmin Fejzic, Marcel Correia, Domi Kumbela, Nik Omladic, Mirko Boland und Phil Ofosu-Ayeh.

Gerade bei einem Spieler wie Omladic, der mit seinen Leistungen sicher auch andernorts auf Interesse stößt, erscheint der März für Vertragsgespräche relativ spät, aber man kann davon ausgehen, dass intern die Dinge klar besprochen sind und nicht die Gefahr droht, dass die betreffenden Spieler zwischendurch bei einem anderen Klub unterschreiben.