Eintracht Braunschweig: Wird Faride Alidou doch noch zum Faktor?

Lob von Trainer Lars Kornetka

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 18.04.26 | 08:29
© IMAGO / Darius Simka

Letzter Einsatz im Februar: Faride Alidou. © IMAGO / Darius Simka

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen geht Eintracht Braunschweig auf Relegationsplatz 16 in den 30. Spieltag und das Heimspiel am Sonntag gegen Hertha BSC. Zählbares wäre für die Mannschaft von Trainer Lars Kornetka enorm wichtig um die Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt wieder zu verbessern und zu verhindern, dass der Negativtrend weitergeht.

Auf der Pressekonferenz am Freitag betonte Kornetka indes, nicht überrascht zu sein von der aktuellen Lage, sondern schon bei Antritt seines Engagement davon ausgegangen zu sein, „dass es bis zum Ende eine heiße Nummer wird und es sehr wahrscheinlich am letzten Spieltag entschieden wird, wer wo steht.“

Beim Versuch, gegen Hertha BSC einen Erfolg zu landen, kann wohl der vergangene Woche beim 1:4 in Bochum ausgefallene Aaron Opoku wieder beitragen, wohingegen Sidi Sané noch fehlen wird.

Alidou drängt sich auf

Ein anderer Offensivspieler, der von nicht wenigen Beobachtern bereits abgeschrieben wurde, könnte unterdessen erstmals seit Februar wieder zum Einsatz kommen. Der im Winter vom 1. FC Kaiserslautern ausgeliehene Faride Alidou, der in den ersten vier Spielen nach seiner Ankunft auf dem Feld stand, aber nur wenig Eigenwerbung betreiben konnte, hat sich unter der Woche für eine neue Chance empfohlen.

„Faride hat super trainiert. Auch heute hat er wieder super Eindrücke hinterlassen. Das ist definitiv eine spannende Alternative für uns“, erklärte Kornetka auf der PK und ließ durchblicken, dass der 24-Jährige mit einem Einsatz rechnen darf.

Für Alidou, der in Kaiserslautern trotz eines bis 2028 laufenden Vertrages keine große Perspektive besitzt, wäre ein überzeugender Endspurt auch in eigener Sache wichtig. Denn alleine basierend auf den vergangenen Monaten dürfte es für den variabel einsetzbaren Offensivmann nicht einfach werden, im Sommer einen neuen Klub zu finden, der zu den Ansprüchen des 41-fachen Bundesliga-Spielers mit Erfahrungen sogar in der Champions League passen würde.

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