Eintracht Braunschweig: Verlängert Ron-Thorben Hoffmann?
Vertragssituation für den Keeper aktuell kein großes Thema
Seit Januar 2025 zurück in Braunschweig: Ron-Thorben Hoffmann. © IMAGO / Philipp Szyza
Mit Maximilian Entrup (Linzer ASK) und Junior Zé (FC Basel) hat Eintracht Braunschweig am Freitag die Neuzugänge Nummer neun und zehn dieses Sommers vorgestellt und damit die zuletzt noch vorhandenen Lücken in der Offensive geschlossen.
Während Entrup, dessen Verpflichtung schon zuvor durchgesickert war, im Sturmzentrum für Tore sorgen soll, ist der 20-jährige Zé zum einen eine vielversprechende Investition in die Zukunft und zum anderen der für die linke Seite gesuchte Flügelspieler mit starkem rechten Fuß. „Wir wollen Spieler, die im letzten Drittel mutig sind, Duelle annehmen und den Gegner immer wieder vor Probleme stellen – genau diesen Spielertyp verkörpert Junior. Mit seiner Leichtigkeit und seiner Spielfreude soll er unserem Offensivspiel zusätzliche Impulse geben“, freut sich Geschäftsführer Benjamin Kessel auf der Vereinshomepage auf den Schweizer U-Nationalspieler, dem auch noch ein Pendant für den rechten Flügel mit starkem linken Fuß folgen soll – wobei sich der Name Derensili Sanches Fernandes (Excelsior Rotterdam) hartnäckig in der Gerüchteküche hält.
Viel wird ansonsten auf Seiten der Neuzugänge aber nicht mehr passieren. „Maximal, ein bis zwei weitere“ Verstärkungen stellte Kessel gegenüber dem NDR in Aussicht und ließ durchblicken, auch noch mit Abgängen zu rechnen, die wiederum Handlungsspielraum bringen könnten.
Hoffmann mit Blick auf die neue Saison zuversichtlich
Weiter mit dabei sein wird unterdessen Ron-Thorben Hoffmann, dessen Abgang vorübergehend im Raum stand, als mit dem SC Paderborn auch ein konkreter Klub als mögliche neue Station des Schlussmanns genannt wurde. Dieser Wechsel ist aber längst vom Tisch und Hoffmann richtet seinen Fokus ganz auf die neue Saison mit der Eintracht, die der 27-Jährige auch mit Blick auf die Neuzugänge zuversichtlich angeht.
Mit seinem nur noch bis zum 30. Juni 2027 datierten Vertrag beschäftigt sich Hoffmann derweil kaum: „Schön, dass die Fragen jetzt schon kommen, wo die Saison noch nicht mal begonnen hat. Für mich ist es eigentlich nicht so ein Thema. Mir persönlich geht es um Entwicklung – und ob ich jetzt noch ein Jahr oder sechs Jahre habe, das ändert für mich gar nichts“, so der gebürtige Münchner, der gegenüber der Braunschweiger Zeitung zudem erklärte, dass bei einer stimmigen Entwicklung nichts ausgeschlossen ist – also trotz Hoffmanns bekanntem Wunsch, in der Bundesliga zu spielen, auch keine Verlängerung in Braunschweig.
Davon, dass Geschäftsführer Kessel die Personalie auf der Agenda hat und spätestens nach dem Ende der Sommertransferperiode das Gespräch suchen wird, ist in jedem Fall auszugehen. Ein guter Saisonstart würde die Chance auf einen positiven Verlauf sicherlich nicht verringern.
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