Eintracht Braunschweig: Kevin Ehlers soll langfristig bleiben

Innenverteidiger immer mehr ein Führungsspieler

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 28.07.26 | 07:51
© IMAGO / Darius Simka

Seit 2024 beim BTSV: Kevin Ehlers. © IMAGO / Darius Simka

Wenn Eintracht Braunschweig in eineinhalb Wochen zum Saisonstart beim 1. FC Magdeburg zu Gast ist, wird Trainer Lars Kornetka seine Mannschaft mit einer Viererkette auf den Platz schicken, auf deren Seiten wie beim Testspiel am vergangenen Wochenende gegen den FC Southampton Mehmet Aydin rechts und Di Michele Sanchez links zu erwarten sind.

Im Abwehrzentrum kämpfen mit Kevin Ehlers, Lukas Frenkert, Andi Hoti und Louis Breunig vier Akteure um nur zwei Plätze und in nicht allzu ferner Zukunft soll nach seiner langen Verletzungspause auch Frederik Jäkel den Konkurrenzkampf befeuern. Nicht nur mit Blick auf die Einsatzzeiten gegen Southampton sieht es dabei so aus, als wäre Breunig derzeit nur die Nummer vier, während sich Hoti und Frenkert um den Platz an der Seite des schon in der vergangenen Saison gesetzten Ehlers duellieren.

Aktuell nur bis 2027 unter Vertrag

Ehlers ist indes nicht nur als Stammkraft zu erwarten, sondern zählt auch zu den Führungskräften, wie Geschäftsführer Benjamin Kessel in der Braunschweiger Zeitung lobend betonte: „Kevin ist definitiv ein sehr gutes Beispiel für die Entwicklung, die wir uns wünschen. Er hat sportlich einen großen Schritt gemacht, ist als Persönlichkeit gereift und übernimmt auf und neben dem Platz viel Verantwortung.“

Und Kessel macht kein Geheimnis daraus, dass Ehlers‘ Entwicklung möglichst in Braunschweig weitergehen soll: „Solche Spieler sind das Fundament einer Mannschaft. Es ist unser Ziel, solche Leistungsträger langfristig an uns zu binden.“

Die Aussagen Kessels lassen den Schluss zu, dass die Eintracht in nicht allzu ferner Zukunft das Gespräch mit dem 25 Jahre alten Innenverteidiger suchen wird. Denn aktuell ist Ehlers, der im Sommer 2024 ablösefrei von Dynamo Dresden verpflichtet wurde, nur bis zum 30. Juni 2027 gebunden und damit die Gefahr eines Abschieds zum Nulltarif gegeben. Dieses Szenario allerdings wird Kessel unbedingt verhindern wollen – und deshalb wohl nicht mehr allzu viel Zeit verlieren.

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