Eintracht Braunschweig: Benjamin Kessel bei Bundesligisten auf dem Radar?

Bereits Gespräche über eine Vertragsverlängerung

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 24.07.26 | 07:35
© IMAGO / Jan Huebner

Seit drei Jahren in der sportlichen Verantwortung: Benjamin Kessel. © IMAGO / Jan Huebner

Inklusive der nach vorherigen Leihen weiterverpflichteten Frederik Jäkel (RB Leipzig) und Florian Flick (1. FC Nürnberg) hat Eintracht Braunschweig in der Sommertransferperiode bereits zwölf Neuzugänge präsentieren können.

Gekommen sind vor allem junge Spieler wie Yann Sturm (SC Freiburg), Samuele Di Benedetto (VfB Stuttgart II) oder Junior Zé (FC Basel), die noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung sind und denen großes Potential attestiert wird. Zugleich sicherte sich die Eintracht aber auch gestandene Akteure wie Maximilian Entrup (Linzer ASK) oder Noah Katterbach (Hamburger SV), die ihre Qualitäten schon bewiesen haben, zuletzt aber keine einfache Zeit hatten.

Insgesamt ergibt sich mit dem verbliebenen Kader eine Mischung, die auf eine bessere Spielzeit als zuletzt und insbesondere ein Jahr ohne Abstiegssorgen hoffen lässt. Aktuell ist die Zuversicht in dieser Hinsicht groß und der für die Kaderzusammenstellung verantwortliche Geschäftsführer Benjamin Kessel erhält reichlich Lob. Auch, weil das Aufgebot schon frühzeitig weitgehend steht und Trainer Lars Kornetka so beste Voraussetzungen vorfindet.

Kessel sieht noch keinen Grund zur Eile

Spätestens mit dem Ende der Transferperiode am 1. September dürfte dann auch die Personalie Kessel in den Fokus rücken, besitzt der 38-Jährige doch nur noch einen Vertrag bis Juni 2027. In einer Medienrunde im Trainingslager im österreichischen Windischgarsten, aus der die Braunschweiger Zeitung zitiert, veriet Kessel aber, diesbezüglich bereits im Austausch zu sein: „Es ist wichtig, dass wir solche Themen frühzeitig und offen besprechen. Genau das tun wir auch. Ich hatte bereits gute Gespräche mit unserem Aufsichtsratsvorsitzenden – sowohl vor dem Trainingslager als auch hier vor Ort.“

Kessel selbst sieht zwar keine Eile geboten, doch allzu lange sollte die Personalie von Vereinsseite nicht aufgeschoben werden. Zum einen, weil es ab September schon um die nächsten Transferperioden und auch um Vertragsverlängerungen wichtiger Spieler geht, die dann ihren Ansprechpartner kennen wollen. Zum anderen, weil Kessels Arbeit laut der Braunschweiger Zeitung auch andernorts registriert wird. So sollen dem Blatt zufolge bereits Bundesligisten darüber nachgedacht haben, den Ex-Profi zunächst für eine Rolle in zweiter Reihe zu verpflichten.

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