Eintracht Braunschweig: Patrick Nkoa im Sommer wieder weg?

Verlängerung gilt als eher unwahrscheinlich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 30.04.26 | 07:35
© IMAGO / Zink

Letzter Einsatz Anfang März: Patrick Nkoa. © IMAGO / Zink

Mit dem 2:0-Erfolg beim 1. FC Kaiserslautern ist es Eintracht Braunschweig am vergangenen Wochenende gelungen, eine Durststrecke von fünf sieglosen Partien mit nur zwei Punkten zu beenden und vor dem drei Spieltage umfassenden Endspurt Selbstvertrauen zu tanken. Bei nur einem Zähler Vorsprung sowohl auf den Relegations- als auch auf den ersten Abstiegsplatz ist die Lage allerdings weiterhin angespannt, zumal das Restprogramm alles andere als einfach ist.

Nun am Samstag muss die Eintracht zu Holstein Kiel und damit zu einem mit 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen formstärksten Team der Liga. Anschließend reist mit Dynamo Dresden der Vierte der Rückrundentabelle an, ehe es abschließend zum FC Schalke 04 geht, der dann neben dem Aufstieg möglichst auch die Meisterschaft feiern will.

In den noch ausstehenden Partien wird Braunschweigs Trainer Lars Kornetka in der Innenverteidigung sehr wahrscheinlich wieder auf Kevin Ehlers und Andi Hoti setzen, mit Lukas Frenkert und Louis Breunig als Backups.

Vier Innenverteidiger über die Saison hinaus gebunden

Patrick Nkoa, der ab dem zwölften Spieltag bis zu seiner roten Karte am 7. März im Spiel beim SC Paderborn (1:1) 14 Mal in Folge in der Startelf gestanden hatte, spielt unterdessen momentan keine Rolle. Seit dem Ende seiner Sperre fällt der 26-Jährige mit Knieproblemen aus, mit ungewisser Perspektive.

Offen ist deshalb auch, ob es für Nkoa in Braunschweig weitergeht. Eine bereits vor einigen Woche durchgesickerte Verlängerungsklausel wird wohl nicht mehr greifen, weil der Kameruner die dafür nötige Anzahl an Einsätzen nicht mehr erreichen dürfte. Somit ist Nkoa nur noch bis zum 30. Juni gebunden und laut der Braunschweiger Zeitung ist eine Verlängerung eher unwahrscheinlich. Auch deshalb, weil Kornetka anders als sein Vorgänger und Nkoa-Förderer Heiner Backhaus nicht auf eine Dreierkette setzt und für das Abwehrzentrum einer Viererkette mit Ehlers, Hoti, Frenkert und Breunig vier Alternativen noch mindestens bis 2027 unter Vertrag stehen.

Eine Entscheidung ist allerdings nicht gefallen, sodass auch ein Verbleib Nkoas momentan nicht auszuschließen ist. Der Fokus liegt im Moment aber ohnehin erst einmal auf den verbleibenden Spielen und dem Klassenerhalt.

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