Eintracht Braunschweig: Neuer Anlauf bei Noah Katterbach?
Linksverteidiger beim HSV ohne echte Perspektive
Kann den HSV verlassen: Noah Katterbach. © IMAGO / Kirchner-Media
Vollzug gemeldet hat Eintracht Braunschweig immerhin schon bei Damjan Kovacevic (TSV Hartberg) und Torwarttalent Nick Bodon (FC Schalke 04) sowie der Weiterverpflichtung des zuvor nur ausgeliehenen Frederik Jäkel (RB Leipzig), doch momentan überwiegt die Anzahl der als mögliche Neuzugänge gehandelten Profis die der tatsächlich präsentierten Verstärkungen deutlich.
Diverse Akteure sind für verschiedene Positionen im Gespräch und nun nennt die Braunschweiger Zeitung auch einen Linksverteidiger, der das Interesse der Eintracht geweckt haben soll – nicht zum ersten Mal. Wie im Januar, als der Hamburger SV offenbar kurzfristig noch ein Veto eingelegt haben soll, bemüht sich der BTSB offenbar wieder um Noah Katterbach, dessen Perspektiven in der Hansestadt nicht die besten sind.
Kein Bundesliga-Einsatz in der zurückliegenden Saison
Einst beim 1. FC Köln als großes Linksverteidiger-Talent und sogar als potentieller Nationalspieler der Zukunft gehandelt, ist Katterbachs Karriere in den vergangenen Jahren nicht wie erhofft verlaufen. Auch verletzungsbedingt gelang dem heute 25-Jährigen weder in Köln noch seit 2023 beim HSV der Durchbruch. Vielmehr bestritt Katterbach in dreieinhalb Jahren beim HSV lediglich 16 Pflichtspiele und kam in der zurückliegenden Bundesliga-Spielzeit gar nicht zum Einsatz. Lediglich acht Spiele für die Hamburger Zweitvertretung in der Regionalliga Nord standen 2025/26 zu Buche.
Trotz eines bis 2027 laufenden Vertrages würde der HSV Katterbach nun im Sommer wohl keinerlei Steine in den Weg legen. Die Eintracht wiederum benötigt wegen des Abgangs von Leon Bell Bell, dessen Vertrag endet, einen neuen Konkurrenten für Fabio Di Michele Sanchez auf der linken Abwehrseite.
Sollten alle Beteiligten zueinander finden, wären die Chancen wohl sowohl für den BTSV als auch für Katterbach, der sich ein weiteres Jahr ohne nennenswerte Spielpraxis kaum erlauben kann, wohl deutlich größer als die Risiken.
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