Eintracht Braunschweig: Yann Sturm auf der Kandidatenliste

Ron-Thorben Hoffmann nicht zum SC Paderborn

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 10.06.26 | 12:40
© IMAGO / Jan Huebner

Mitten in den Zukunftsplanungen: Benjamin Kessel. © IMAGO / Jan Huebner

Drei Wochen sind es noch, bis bei Eintracht Braunschweig am 2. Juli der Startschuss für die Vorbereitung auf die neue Saison fällt. Bis dahin ist noch mit einiger Bewegung im Kader zu rechnen, allerdings nicht zwingend auf der Torwartposition. Denn Ron-Thorben Hoffmann, der zuletzt beim SC Paderborn heiß gehandelt wurde, wird nach Informationen der Braunschweiger Zeitung nicht zum Bundesliga-Aufsteiger wechseln.

Gleichbedeutend mit dem Verbleib Hoffmanns, der als Rückhalt zwischen den Pfosten und Kapitän eine absolute Schlüsselfigur darstellt, ist der offenkundig geplatzte Wechsel nach Paderborn zwar nicht. Doch weil der 27-Jährige keineswegs mit aller Macht weg will, müsste schon ein sehr attraktives Angebot kommen, damit die Eintracht ihre Nummer eins verliert.

Weitere Klubs an Sturm interessiert

Spekulationen um mögliche Hoffmann-Nachfolger wie Marcel Lotka (Fortuna Düsseldorf) oder Johannes Schenk (Preußen Münster) können zumindest für den Moment etwas hintenangestellt werden. Langweilig wird es gerüchtetechnisch an der Hamburger Straße deshalb aber keineswegs. Vielmehr macht wieder ein neuer Name die Runde. Nachdem zu Wochenbeginn noch Jan Urbich (Borussia Mönchengladbach) als Kandidat für den Sturm aufgetaucht ist, soll nun laut der Wolfsburger Allgemeinen auch Yann Sturm das Braunschweiger Interesse geweckt haben.

Der 21 Jahre alte Sturm war vergangene Saison vom SC Freiburg an den FC Ingolstadt verliehen und machte in 33 Einsätzen in der 3. Liga mit neun Toren sowie fünf Vorlagen auf sich aufmerksam, kam dabei überwiegend auf dem linken Flügel, teilweise aber auch in hängender Rolle zentral offensiv zum Zug.

Der gebürtige Freiburger, der ab 2016 beim Sport-Club ausgebildet wurde, hat bei seinem Stammverein mutmaßlich nicht die besten Aussichten auf Spielzeit bei den Profis, könnte so erneut verliehen werden oder vielleicht auch inklusive einer Rückkaufoption fest wechseln. Sturms Leistungen haben allerdings nicht nur Braunschweig aufmerksam werden lassen, sodass abzuwarten bleibt, ob die Eintracht bei einem konkreten Vorstoß auch den Zuschlag erhalten würde.

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