Eintracht Braunschweig: Auch Johannes Schenk ein Kandidat für die Hoffmann-Nachfolge?
Offenbar ein Trio von Preußen Münster im Blick
Kann Münster dank einer Klausel verlassen: Johannes Schenk. © IMAGO / Revierfoto
Mit der ablösefreien Verpflichtung von Lukas Frenkert von Preußen Münster hat Eintracht Braunschweig im Sommer 2025 einen guten Griff getan. Zwar kam der 25 Jahre alte Innenverteidiger in der abgelaufenen Saison nur auf 18 Einsätze, wofür allerdings maßgeblich ein Muskelbündelriss im Herbst und eine Hüftblessur im Frühjahr verantwortlich waren.
Wenn fit, lieferte Frenkert aber überwiegend ordentliche Leistungen ab und steuerte sogar drei Tore zum Klassenerhalt bei. Für die neue Saison ist der gebürtige Münsteraner nun weiter fest eingeplant – und könnte Zuwachs vom alten Arbeitgeber erhalten.
Denn die Braunschweiger Verantwortlichen um Geschäftsführer Benjamin Kessel blicken auf der Suche nach Verstärkung offenbar gleich mehrfach zum Zweitliga-Absteiger. Neben Rechtsverteidiger Jano ter Horst, der auch nach der Verpflichtung von Damjan Kovacevic (TSV Hartberg) weiter ein Thema sein soll, und Offensivmann Oliver Batista Meier, steht laut einem Bericht der Bild auch Johannes Schenk auf der Liste der Eintracht.
Schenk besitzt eine Ausstiegsklausel
Den Abstieg konnte Schenk zwar auch nicht verhindern, in seiner zweiten Saison als Stammtorwart aber weitere Argumente in eigener Sache sammeln. Der 23 Jahre alte Schlussmann, der im Sommer 2023 zunächst auf Leihbasis vom FC Bayern München nach Münster kam und ein Jahr später fest verpflichtet wurde, hat sich mit seinen Leistungen für andere Klubs interessant gemacht und dürfte kaum mit in die 3. Liga gehen.
Aufgrund einer Ausstiegsklausel, über die auch ter Horst und Batista Meier verfügen sollen, kann Schenk Münster trotz eines bis 2028 laufenden Vertrages verlassen und wird von dieser Möglichkeit wahrscheinlich auch Gebrauch machen.
Ob Braunschweig beim Werben um Schenk den Hut wirklich in den Ring wirft, bleibt indes abzuwarten. Konkreter dürfte die Personalie nur dann werden, wenn sich ein aktuell im Raum stehender Abgang der Braunschweiger Nummer eins Ron-Thorben Hoffmann konkretisieren sollte. Denn als zweiter Mann hinter Hoffmann und damit als Ersatz für den wohl vor dem Absprung stehenden Reservekeeper Elhan Kastrati dürfte Schenk kaum kommen.
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