Eintracht Braunschweig: Millionen-Ablöse oder weiter mit Ron-Thorben Hoffmann
Schlussmann drängt nicht auf einen Wechsel
Vertrag bis 2027: Ron-Thorben Hoffmann. © IMAGO / Philipp Szyza
Wie bei den meisten Zweitligisten hat sich auch bei Eintracht Braunschweig in den ersten beiden Wochen nach dem Ende der Saison 2025/26 noch nicht viel getan. Im Laufe der kommenden Wochen und auf jeden Fall bis zum Transferschluss am 31. August werden aber sicherlich einige Neuzugänge zum Kader von Trainer Lars Kornetka stoßen, der auch in seiner Doppelfunktion als Co-Trainer der österreichischen Nationalmannschaft stets engen Kontakt zu Geschäftsführer Benjamin Kessel hält.
Bevor es für Kornetka und Österreich am Donnerstag zur WM 2026 in die USA geht, könnte die Eintracht mit Rechtsverteidiger Damjan Kovacevic vom TSV Hartberg noch eine erste Verstärkung aus der Alpenrepublik präsentieren. Während mit Kovacevic alles klar sein soll, laufen wohl auch wieder Bemühungen um den schon in der Vergangenheit ins Auge gefassten Offensivmann Ramien Safi (Rot-Weiss Essen).
Über allem steht im Moment aber die Frage nach der Zukunft von Ron-Thorben Hoffmann, der als Leistungsträger und Führungsspieler kaum aus dem BTSV-Tor wegzudenken ist. Allerdings ist es auch kein Geheimnis mehr und wurde wenig verklausuliert vom Geschäftsführer des Bundesliga-Aufsteigers, Sebastian Lange, sogar bestätigt, dass sich der SC Paderborn mit Hoffmann beschäftigt.
Forderung bei mehrerem Millionen Euro?
Der 27 Jahre alte Schlussmann, der im Januar 2025 nach einem missglückten Intermezzo beim FC Schalke 04 an die Hamburger Straße zurückgekehrt ist, strebt durchaus nach Höherem, drängt nach Informationen der Braunschweiger Zeitung indes bisher nicht auf einen Wechsel – auch, weil sich der gebürtige Rostocker laut Sky in Braunschweig sehr wohl fühlt.
Ohnehin sitzt die Eintracht angesichts eines bis 2027 laufenden Vertrages am längeren Hebel. Obwohl sich Geschäftsführer Kessel und sein Team mit möglichen Alternativen beschäftigen, zu denen Phillip Menzel (1. FC Saarbrücken) nicht gehören soll, dafür aber möglicherweise Marcel Lotka (Fortuna Düsseldorf), soll Hoffmann im Optimalfall bleiben.
Gesprächsbereitschaft wäre laut der Braunschweiger Zeitung wohl nur bei einem richtig lukrativen Angebot von mehreren Millionen Euro vorhanden. Schwer vorstellbar allerdings, dass Paderborn mit einer solchen Offerte vorstellig wird.
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