Eintracht Braunschweig: Lieberknecht verneint Kontakte zu Werder

Trainer äußert sich zu Gerüchten

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Mittwoch, 20.04.16 | 08:56
Trainer Torsten Lieberknecht von Eintracht Braunschweig

Bleibt Lieberknecht der Eintracht treu? Der Erfolgstrainer bestreitet Kontakte zu Werder Bremen. ©Imago

Nach zuvor sechs sieglosen Spielen mit nur drei Punkten zeit der Trend bei Eintracht Braunschweig seit zwei Wochen wieder leicht nach oben. Einem 2:1-Sieg gegen den SC Paderborn ließ der BTSV am vergangenen Wochenende ein 2:2 beim 1. FC Heidenheim folgen, wobei nach einer 2:0-Führung am Ende der Ärger überwog.

Das Defensiv-Lazarett wird größer

Richtig bitter wurde es für die Eintracht indes erst im Nachgang der Partie, denn mit Joseph Baffo und Damir Vrancic erlitten gleich zwei Akteure Verletzungen, die eine längere Pause erfordern. Baffo zog sich einen Teilabriss des Innenbandes im linken Knie zu und dürfte in dieser Saison nicht mehr auflaufen. Vrancic, der in Heidenheim erst zum zweiten Mal in dieser Saison eingewechselt wurde, muss mit einem Faserriss im rechten Adduktorenbereich zumindest zwei bis drei Wochen aussetzen.

Weil mit Marcel Correia, Phil Ofosu-Ayeh und Maximilian Sauer drei weitere Abwehrspieler schon länger auf der Verletztenliste stehen, wird es durch den Baffo-Ausfall nun vor allem im Defensivbereich langsam eng. Youngster Niko Kijewski darf auf jeden Fall mit weiteren Einsätzen rechen.

Dementi von Lieberknecht

„ Ich habe keinen Kontakt zu Werder Bremen ”
Torsten Lieberknecht

Unterdessen hat sich Trainer Torsten Lieberknecht zu den köchelnden Gerüchten um einen vorzeitigen Abschied aus Braunschweig geäußert. Gegenüber „Bilddementierte der 42-Jährige sehr deutlich die kursierenden Gerüchte um ein Engagement ab Sommer beim SV Werder Bremen: „Da wissen Journalisten mehr als ich. Ich habe keinen Kontakt zu Werder Bremen, muss hier in Braunschweig genug nachdenken“, so der noch bis 2017 unter Vertrag stehende Coach.

Dass man sich in Bremen mit Lieberknecht, der schon 2013 ein Thema an der Weser war, auseinandersetzt, ist indes alles andere als unwahrscheinlich. Aktuell hat aber niemand Interesse daran, dass mögliche Gespräche über eine gemeinsame Zukunft ab Sommer publik werden.