Eintracht Braunschweig: Onel Hernandez darf nicht nach England

Angebote von Huddersfield und Wolverhampton abgelehnt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 21.08.17 | 08:19
Onel Hernandez

Stand im Fokus englischer Vereine: Onel Hernandez © Imago

Nach zwei freien Tagen, die Trainer Torsten Lieberknecht am Freitagabend im Rahmen seiner Wutrede nach dem 1:1 gegen Erzgebirge Aue verkündet hatte, startet Eintracht Braunschweig die Vorbereitung auf den vierten Spieltag, der die Niedersachsen erst am Montagabend zum 1. FC Kaiserslautern führt.

Dann soll nach Möglichkeit wieder ein Dreier her und man darf gespannt sein, ob Lieberknecht mit personellen Änderungen auf den trotz seiner verteidigenden Worte nicht überzeugenden Auftritt gegen Aue reagiert. Bemerkenswert war, dass die Eintracht am Freitagabend ohne Neuzugang begann, was zumindest erahnen lässt, dass die Mannschaft im Sommer nicht wirklich verstärkt wurde.

Suche nach Offensivspieler läuft weiter

Das könnte sich bis Transferschluss Ende August noch ändern, zumal der bevorstehende Wechsel von Saulo Decarli zum FC Brügge eine Millionen-Ablöse in die Kassen spülen wird. Bekannt ist, dass die Eintracht noch eine flexible Offensivkraft sucht, die indes eine sofortige Verstärkung darstellen soll. Findet sich kein Spieler, der ins Raster passt und überdies finanzierbar ist, wird eher nichts mehr passieren.

Nicht mehr geplant sind unterdessen abgesehen von der Personalie Decarli Verkäufe von Spielern. Das mussten nach Informationen des „Kicker“ (Ausgabe 68/2917 vom 21.08.2017) auch die englischen Vereine Huddersfield Town und Wolverhampton Wanderers erfahren, die offenbar großes Interesse an Onel Hernandez bekundeten.

Doch obwohl der schnelle Offensivmann nun schon seit längerem nach seiner Form sucht und sicher eine lukrative Ablöse gewunken hätte, gab es von Sportchef Marc Arnold eine doppelte Ansage in Richtung England.

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