Eintracht Braunschweig: Saulo Decarli als Hoffnungsträger – Gegen Darmstadt soll die Pleiten-Serie enden

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 17.09.14 | 06:51

Mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen bei Fortuna Düsseldorf (2:2) und gegen den 1. FC Heidenheim (3:0) sowie dem mühsamen 1:0 im Pokal beim Bremer SV ist Eintracht Braunschweig trotz nicht durchweg überzeugender Leistungen gut in die neue Saison gestartet. Drei Pflichtspiele später steckt der Bundesliga-Absteiger nun aber in einer zumindest kleinen Krise, setzte es doch nacheinander beim 1. FC Kaiserslautern (1:2), gegen den VfL Bochum (1:2) und zuletzt bei RB Leipzig (1:3) gleich drei Pleiten am Stück.

Auffällig ist vor allem, dass es Braunschweig nur gegen Heidenheim und im Pokal schaffte, hinten dich zu halten und alleine in den letzten drei Partien sieben Gegentreffer schlucken musste. Vom so starken Defensivverhalten der gesamten Mannschaft, das die Eintracht nicht zuletzt im Aufstiegsjahr 2012/13 ausgezeichnet hat, war in den vergangenen Begegnungen nur wenig zu spüren.

Am Samstag gegen den noch ungeschlagenen Aufsteiger SV Darmstadt 98 soll nun unbedingt die Wende her und mit dem zweiten Saisonsieg der Anschluss an die vorderen Plätze wenigstens einigermaßen gehalten werden. Einer der Hoffnungsträger ist der im Sommer aus Italien verpflichtete Saulo Decarli, der erst in Leipzig sein Saisondebüt feiern konnte. Der Schweizer U21-Nationalspieler, der sich in der Vorbereitung eine langwierige Muskelverletzung zugezogen hatte, ersetzte Routinier Deniz Dogan und bildete gemeinsam mit Marcel Correia die Innenverteidigung der Zukunft.

Und während Correia einen schwachen Tag erwischte, zeigte Decarli gleich, warum die Braunschweiger Verantwortlichen eine Ablöse im mittleren sechsstelligen Bereich für ihn überwiesen haben. Trainer Lieberknecht, der ansonsten wenig Positives sah, sprach seinem neuen Abwehrchef denn in der „WAZ“ auch ein Lob aus: „Mit ihm war ich wirklich sehr zufrieden. Er hat sein erstes Spiel für uns gemacht und schon sehr viel Präsenz und Zweikampfstärke gezeigt.“