Eintracht Braunschweig: Saulo Decarli und Havard Nielsen in Frankfurt in der Startelf?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 21.11.14 | 08:08

Mit vier Pflichtspielsiegen in Folge scheint Eintracht Braunschweig endlich wieder in die Erfolgsspur eingebogen zu sein. Eine Folge dieser positiven Entwicklung ist, dass sich Trainer Torsten Lieberknecht im Moment nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen muss, welchem seiner Spieler aufgrund einer Formschwäche eine schöpferische Pause gut täte, sondern vor dem morgigen Spiel beim FSV Frankfurt vielmehr sogar ein Luxusproblem auf mehreren Positionen besteht.

Insbesondere deshalb, weil mit Havard Nielsen und Saulo Decarli zwei Spieler zurückkehren, die auch in der schwächeren Phase vor den jüngsten Erfolgen zu den Leistungsträgern zählten. Während Decarli nach seinem Muskelfaserriss wieder voll trainierte, stand Nielsen beim 1:0-Sieg Norwegens in Aserbaidschan 72 Minuten auf dem Platz und ist für Frankfurt eine vollwertige Alternative.

Viererkette auch ohne Decarli stabilisiert

In der Viererkette hat sich in Abwesenheit Decarlis der etatmäßige Linksverteidiger Ken Reichel als starke Alternative für die Innenverteidigung etabliert. Und weil gleichzeitig Vegar Eggen Hedenstad auf der linken Abwehrseite nicht nur wegen seines Tores beim 2:1-Sieg in Aue überzeugte, besteht für Coach Lieberknecht eigentlich keine Notwendigkeit, Decarli sofort wieder einzubauen. Den Schweizer mit Blick auf seine bisherigen Leistungen auf der Bank zu lassen, dürfte aber sicherlich keine leichte Entscheidung sein.

Im Angriff spricht derweil doch einiges dafür, dass der mit vier Treffern beste Torschütze Nielsen gleich wieder beginnen wird. Dennis Kruppke lieferte in Aue zwar eine solide Partie an der Seite des nach seinen jüngsten Auftritten vorerst wohl gesetzten Seung-Woo Ryu ab, doch ist ein freiwilliger Verzicht auf den neben seiner Torgefährlichkeit auch enorm mannschaftsdienlich agierenden Nielsen kaum vorstellbar.