HSV: Warten auf die Unterschrift von Josha Vagnoman

Vertrag des 19-Jährigen läuft 2021 aus

Josha Vagnoman

Josha Vagnoman (l.) arbeitet aktuell an seinem Comeback. © imago images / Jan Hübner

Sofern es nicht noch zu einer Planänderung kommt, wird der Hamburger SV am Dienstag das Mannschaftstraining wieder aufnehmen. Dass am 6. April tatsächlich das Top-Spiel beim VfB Stuttgart steigen kann, ist nach jetzigem Stand zwar eher unwahrscheinlich, doch will Trainer Dieter Hecking seine Mannschaft für den Fall der Fälle optimal vorbereiten.

In Stuttgart wird es für Josha Vagnoman, der sich am 29. Oktober just bei der 1:2-Niederlage nach Verlängerung in der zweiten Pokalrunde gegen die Schwaben den Fußwurzelknochen des rechten Mittelfußes gebrochen hat, mutmaßlich noch nicht zu einem Einsatz reichen. Der 19-Jährige befindet sich aber auf einem guten Weg und soll auf absehbare Zeit ins Mannschaftstraining einsteigen.

Alle Seiten streben eine Einigung an

Noch ungeklärt ist unterdessen nach wie vor die Zukunft Vagnomans. Schon vor der schweren Verletzung befanden sich der Youngster und der Verein in Gesprächen über eine Verlängerung des aktuell bis 30. Juni 2021 datierten Vertrages. Zwischenzeitlich galt die Unterschrift des Eigengewächses als Formsache, doch passiert ist bisher noch nichts.

Offenbar vor allem deshalb, weil von Seiten der Berater Vagnomans im Laufe der Gespräche über ein neues, bis 2024 gültiges Arbeitspapier immer neue Forderungen gestellt wurden. Laut der Morgenpost soll der HSV deshalb sogar erwogen haben, das unterbreitete Angebot zurückzuziehen. Damit verbunden wäre aber der Verlust Vagnomans, den man aber unbedingt in Hamburg halten möchte.

Grundsätzlich streben Vagnoman und seine Berater aber eine Einigung mit dem HSV an und rechnen nach Informationen der „Morgenpost“ mit einer zeitnahen Unterschrift. Bleibt nur abzuwarten, ob die Zukunft geregelt ist, wenn Vagnoman erstmals wieder mit seinen Kollegen trainieren kann.