Karlsruher SC: Weiter Rückendeckung für Tomas Oral

Trainer wackelt auch nach dem Aus von Jens Todt nicht

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 25.11.16 | 07:09
Tomas Oral

Tomas Oral genießt nach wie vor das Vertrauen der Klubführung © Imago

Mit der Trennung von Sportdirektor Jens Todt hat der Karlsruher SC am gestrigen Donnerstag für eine Überraschung gesorgt. Zwar wunderte man sich im Umfeld der Badener schon darüber, dass der auslaufende Vertrag des für die sportliche Ausrichtung im Verein wichtigsten Mitarbeiters noch immer nicht über Sommer 2017 hinaus verlängert worden war, doch dass Todts Aus so schnell kommen würde, war nicht zu erwarten.

Wellenreuther vermehrt im Blickpunkt

Insbesondere auch deshalb nicht, weil der Posten des Sportdirektors nun erst einmal nicht besetzt ist. Automatisch rückt dadurch Präsident Ingo Wellenreuther mehr in den Blickpunkt und muss verstärkt auch Fragen zum sportlichen Bereich beantworten.

Die brennendste Frage in diesem Zusammenhang betrifft natürlich die Zukunft von Trainer Tomas Oral, der vor allem bei den Fans einen schweren Stand hat und nach enttäuschenden elf Punkten aus den ersten 13 Spelen positive Ergebnisse benötigt, um seine Position zu stärken.

Präsident sieht die Mannschaft in der Pflicht

Einen Trainerwechsel wird es laut Wellenreuther aber selbst dann nicht geben, wenn mit der Partie am Sonntag beim 1. FC Kaiserslautern nach den Spielen gegen den VfB Stuttgart (1:3), beim 1. FC Heidenheim (1:2) und gegen den SV Sandhausen (1:3) auch das vierte Derby hintereinander verloren werden sollte: „Natürlich halten wir am Trainer fest. Jetzt muss die Mannschaft schauen, dass sie in die Spur kommt. Da sind wir mit unserem Trainer ganz optimistisch. Und die Mannschaft sieht das, wie wir intern hören, ganz genau so“, so der KSC-Präsident gegenüber den ka-news.

„ Natürlich halten wir am Trainer fest. ”
Ingo Wellenreuther

An diesen Worten wird sich Wellenreuther freilich messen lassen müssen. Auch dann, wenn es in Kaiserslautern wieder schief gehen sollte und der Unmut der Anhänger weiter wächst.