KSC beweist Kreativität

Buntes Trainingsprogramm im Wildpark

Christian Eichner beim KSC

Christian Eichner und Co. lassen sich für ihre Spieler was einfallen. ©Imago images/Carmele/tmc-fotograife.de

Es flitzen wieder Spieler im KSC-Gewand über das Trainingsgelände am Wildpark: Der Karlsruher SC trainiert derzeit in kleinen Gruppen und hat, um den Corona-Auflagen gerecht zu werden, ein Stations-Training eingeführt. Die Inhalte: Die körperliche Komponente stärken, aber auch den fußballerischen Bereich nicht vernachlässigen, wie Trainer Christian Eichner jetzt erzählt.

„Da geht es dann beispielsweise um Ballarbeit, Torabschlüsse etc. – mal qualitativ, mal konditionell. Insgesamt arbeiten wir täglich vier, fünf Stunden auf dem Platz, bis alle Gruppen durch sind“, so der Coach auf der Vereinshomepage.

Eigengewächse dabei

Dabei bauen die KSC-Coaches auch Wettkampfformen ein, deren Ergebnisse in Tages- und Gesamtwertungen festgehalten werden, was allgemein die Abwechslung fördern soll. Der Lohn für das Siegerteam: Ein freier Trainingstag, wie Eichner ankündigt.

Ca. eineinhalb Stunden stehen die KSC-Spieler für eine Einheit ansonsten auf dem Platz. Dabei dürfen sich derzeit noch zwei weitere Akteure beweisen: Janis Rabold und Paul Löhr trainieren mit den Profis. Rechtsverteidiger Rabold ist Stammspieler in der U19, das gleiche gilt für Keeper Löhr.

Planungen für die kommende Saison laufen

Auch sie durchlaufen das improvisierte Trainingsprogramm von Eichner und Co., das naturgemäß nicht alle nötigen Bereiche abdecken kann. „Grundsätzlich fehlen uns natürlich die Zweikämpfe und auch taktisch sind wir eingeschränkt“, so Eichner.

Die Zeit nutzen, um ein neues System einzustudieren, „das ist in kleinen Gruppen leider kaum möglich“, so der KSC-Coach. „Auf einen Tag X vorbereiten geht also nicht wirklich.“ Wann es wieder in den Spielbetrieb geht, das steht noch nicht fest. Fakt ist allerdings, dass die Badener ihr kreatives Trainingsprogramm noch eine Weile durchziehen müssen.

Auch abseits des Platzes ist der KSC durchaus nicht untätig. So gibt Eichner einen Einblick, dass sich das Trainerteam „was die Planungen für die kommende Zeit und auch die nächste Saison“ mit Sport-Geschäftsführer Oliver Kreuzer austausche. Auch diese Planungen sind durch Corona momentan schwierig – möglicherweise sind wie auf dem Trainingsplatz kreative Lösungen gefragt.