KSC: Daniel Gordon soll noch ein Jahr bleiben

Weiter keine Anfrage für Philipp Hofmann

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 17.07.20 | 17:35
Daniel Gordon

Mit einjähriger Unterbrechung seit 2012 beim KSC: Daniel Gordon. © imago images / Revierfoto

Nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Christian Eichner kann beim Karlsruher SC die Kaderplanung für die neue Saison intensiviert werden, wobei sich in Sachen Neuzugänge bisher noch nichts getan hat. Lediglich die Weiterverpflichtung von Jerome Gondorf (SC Freiburg), die mit dem erreichten Klassenerhalt automatisch in Kraft getreten ist, wurde fixiert. Zudem stoßen zumindest vorerst Eigengewächs David Trivunic sowie die zuletzt verliehenen Malik Batmaz (VfB Stuttgart II) und Tim Kircher (Carl Zeiss Jena) zum Aufgebot.

Die Anzahl der Abgänge ist derweil schon zahlreicher. Während der nur ausgeliehene Lukas Grozurek zu Sturm Graz zurückkehrt und Anton Fink künftig für den SSV Ulm 1846 stürmen wird, sind Benjamin Uphoff, Mario Röser, Burak Camoglu und Änis Ben-Hatira seit dem 1. Juli ohne Vertrag. Das gilt auch für Daniel Gordon, wobei der mittlerweile 35 Jahre alte Innenverteidiger anders als die zuvor genannten Akteure dennoch zum künftigen KSC-Kader gehören könnte.

Hofmann soll verlängern

„Wir haben Interesse daran, dass Daniel noch ein Jahr dran hängt. Er ist nach wie vor ein wichtiger Spieler für uns“, erklärte Sport-Geschäftsführer Oliver Kreuzer gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten. In den kommenden Tagen sollen entsprechende Gespräche mit Gordon stattfinden, der bereits 2012 vom FSV Frankfurt in den Wildpark gewechselt ist und seitdem lediglich 2016/17 für den SV Sandhausen spielte.

Gespräche plant Kreuzer auch mit Philipp Hofmann. Der Angreifer, der vor einem Jahr ablösefrei von Eintracht Braunschweig gekommen ist und mit 17 Toren wesentlichen Anteil am Klassenerhalt hatte, steht indes anders als Gordon noch bis 2021 unter Vertrag. Der KSC hofft aber, den 27-Jährigen längerfristig binden zu können. „Unser Ziel ist, den Vertrag mit ihm zu verlängern, statt ihn zu verkaufen“, so Kreuzer, der zudem verriet, dass entgegen einiger Spekulationen noch kein anderer Verein wegen Hofmann angefragt habe.