KSC: Dirk Carlson in Sandhausen wohl dabei

Linksverteidiger ist ins Training zurückgekehrt

Dirk Carlson

Muss keine Zwangspause einlegen: Dirk Carlson. © imago images / Eibner

Gegen den VfL Osnabrück ging der Karlsruher SC am vergangenen Wochenende zwar erstmals nach wettbewerbsübergreifend sechs Niederlagen in Folge nicht als Verlierer vom Platz, aber nach dem in Überzahl und erst in der Nachspielzeit kassierten 1:1-Ausgleich überwog nachvollziehbarerweise dennoch die Enttäuschung.

Dass mit dem einen Punkt in der Tabelle sogar ein Platz gut gemacht werden konnte und nun immerhin der Relegationsrang zu Buche steht, sorgte ebenfalls nicht wirklich für Freude. Vielmehr weiß man in Karlsruhe, dass in den kommenden Wochen zwingend Siege her müssen, um sich aus der aktuell alles andere als rosigen Lage zu befreien. Am besten schon am Sonntag im kleinen Derby beim SV Sandhausen, der seinerseits nach drei Niederlagen am Stück auch im Tief steckt und mit einem Auswärtssieg in den Abstiegskampf gezogen werden könnte.

Roßbach muss noch einmal aussetzen

Dann muss Trainer Christian Eichner aller Voraussicht nach entgegen der Befürchtungen zu Wochenbeginn auf der linken Abwehrseite nicht improvisieren. Denn der gegen Osnabrück schon nach einer guten halben Stunde mit einer Kopfverletzung ausgewechselte Dirk Carlson konnte bereits am gestrigen Mittwoch wieder uneingeschränkt trainieren und ist einsatzbereit.

Der luxemburgische Nationalspieler, der von Osnabrücks Assan Ceesay unglücklich erwischt worden war, aber nach einer Nacht im Krankenhaus Entwarnung geben konnte, wird in Sandhausen wieder von Anfang an als Linksverteidiger erwartet.

Carlsons Einsatzbereitschaft ist umso wichtiger, da mit Damian Roßbach der zweite Linksverteidiger noch ein letztes Mal rotgesperrt ist. Allrounder Manuel Stiefler, der unter Trainer Christian Eichner bislang immer als rechter Verteidiger begann, bleibt ein erneuter Seitenwechsel wie während der Partie gegen Osnabrück somit erspart.