KSC: Reicht es für Marvin Wanitzek?

Entwarnung bei Christoph Kobald

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 15.10.20 | 07:04
Marvin Wanitzek

Könnte gegen Sandhausen dabei sein: Marvin Wanitzek. © imago images / Sportfoto Rudel

Am Samstagmittag hofft der Karlsruher SC im Derby gegen den SV Sandhausen auf die ersten Punkte in der neuen Saison. Trainer Christian Eichner kann dann möglicherweise abgesehen vom noch im Aufbautraining befindlichen Youngster Janis Hanek und von Alexander Groiß personell aus dem Vollen schöpfen. Während der nach Knieproblemen am Mittwoch krankheitsbedingt im Training fehlende Groiß als Alternative für das zentrale Mittelfeld wegfällt, könnte sich dort Marvin Wanitzek schneller als gedacht zurückmelden.

Der 27-jährige Standardspezialist erlitt vergangene Woche im Training einen Bänderriss im rechten Sprunggelenk, stand am gestrigen Mittwoch aber nach einem individuellen Belastungstest schon wieder mit den Kollegen auf dem Platz. Uneingeschränkt mischte Wanitzek im Mannschaftstraining zwar noch nicht mit, doch bleibt bis Samstag noch Zeit. Ein Einsatz gegen Sandhausen, auf den sich Trainer Christian Eichner gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten noch nicht festlegen wollte, ist aber sicherlich im Bereich des Möglichen.

Kobald zurück im Training

Schnelle Entwarnung gab es unterdessen von Christoph Kobald, der am Dienstag einen Schlag auf das Sprunggelenk erhalten hatte und das Training vorzeitig abbrechen musste. Der 23 Jahre alte Österreicher war bereits tags darauf wieder voll belastbar und kann somit zusammen mit Robin Bormuth das Innenverteidiger-Duo der ersten Spieltage bilden.

Während Dirk Carlson, der sich auf der linken Abwehrseite ein offenes Duell mit Philip Heise liefert, nach seiner Reise zur luxemburgischen Nationalmannschaft erst am heutigen Donnerstag zurückerwartet wird, war Dominik Kother nach seinen ersten beiden Einsätzen für die deutsche U21-Auswahl samt Joker-Tor beim 5:0-Erfolg in der Republik Moldau schon am Mittwoch zurück. Das in nationalen Diensten getankte Selbstvertrauen soll der 20-Jährige nun möglichst beim KSC einbringen, am besten schon gegen Sandhausen.