KSC: Rückendeckung für Alois Schwartz

Oliver Kreuzer schließt Trainerwechsel aus

Oliver Kreuzer, Alois Schwartz

Oliver Kreuzer (r.) zweifelt nicht an Trainer Alois Schwartz. © imago images / foto2press

Mit der gestrigen 0:2-Niederlage gegen Holstein Kiel ist der Karlsruher SC auf Relegationsplatz 16 abgerutscht. Sofern der 1. FC Nürnberg heute gegen den SV Sandhausen punktet, ginge es für die Badener sogar hinab auf den vorletzten Tabellenplatz. Unabhängig davon hat man in Karlsruhe den Ernst der Lage natürlich erkannt. Vor allem auch, weil der Trend mit vier Niederlagen in Folge, die jüngsten drei ohne eigenes Tor, klar negativ ist.

Nichtsdestotrotz ist Sportdirektor Oliver Kreuzer weit davon entfernt, in Panik auszubrechen. „Es ist momentan natürlich eine bittere Situation. Wir sind jetzt abgerutscht auf den Relegationsplatz, aber was soll’s? Die anderen sind in Reichweite“, sieht der Ex-Profi den KSC in den Badischen Neuesten Nachrichten nach wie vor in einer zwar nicht einfachen, aber machbaren Situation.

Kreuzer setzt auf Ruhe

Sehr klar positioniert hat sich Kreuzer unterdessen in Bezug auf Trainer Alois Schwartz, der aufgrund der aktuellen Negativserie nach zweieinhalb überwiegend positiv verlaufenen Jahren erstmals in die Diskussion geraten ist.

Müssen wir jetzt den Trainer wechseln? Mit Sicherheit nicht. (Oliver Kreuzer)

Für Kreuzer stellt sich die Frage nach einem Trainerwechsel allerdings nicht. „Müssen wir jetzt den Trainer wechseln? Mit Sicherheit nicht. Ich habe die Erfahrung gemacht: Du musst Ruhe bewahren“, setzt der 54-Jährige vielmehr darauf, in der vorhandenen personellen Konstellation den Umschwung schaffen zu können.

Beim Hamburger SV wartet indes am kommenden Wochenende eine schwere Aufgabe, nach der eine nochmals verschlechterte Tabellensituation nicht überraschen würde. Zuvor freilich geht es am Mittwoch im Achtelfinale des DFB-Pokals zum 1. FC Saarbrücken. Dort bietet sich fernab des Liga-Alltages die Möglichkeit, für den Abstiegskampf wichtiges Selbstvertrauen zu tanken. Eine Gelegenheit, die man auch im Hinblick auf Ruhe in der Trainerfrage beim Schopfe packen sollte.