KSC: Spannung zwischen den Pfosten

Benjamin Uphoff muss um seinen Stammplatz bangen

Benjamin Uphoff

Benjamin Uphoff kann sich seines Platzes nicht mehr sicher sein. ┬ę imago images / Hartenfelser

Am Mittwoch wird es f├╝r den Karlsruher SC erstmals im neuen Jahr wieder ernst. Nachdem die Badener vor Weihnachten eine zuvor ordentliche Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt beinahe vollends eingeb├╝├čt haben, steht angesichts von nur einem Punkt Vorsprung auf Relegationsplatz 16 direkt eine richtungsweisende Begegnung auf dem Programm, zumal es zu Schlusslicht Dynamo Dresden geht.

Um die aktuell sieben Punkte entfernte SGD noch weiter zu distanzieren, muss sich der KSC im Vergleich zu den zum Jahresabschluss verpatzten Heimspielen gegen Greuther F├╝rth (1:5) und den SV Wehen Wiesbaden (0:1) in allen Belangen steigern. W├Ąhrend in Sachen Offensive der 4:0-Erfolg im letzten Testspiel beim FC Ingolstadt als Mutmacher dient, ist in der Defensive eine Schl├╝sselpersonalie noch offen.

Schwartz will sich noch nicht festlegen

Nicht ausgeschlossen ist, dass sich Trainer Alois Schwartz vor dem Auftakt in Dresden zu einem Torwartwechsel entscheidet. Nachdem Benjamin Uphoff, der seit seiner Verpflichtung vom VfB Stuttgart im Sommer 2017 nur zwei von 96 Liga- bzw. Relegationsspielen verpasst hat, sowohl gegen F├╝rth als auch gegen Wehen Wiesbaden patzte, darf sich die bisherige Nummer zwei Marius Gersbeck Hoffnungen machen.

Der 24-J├Ąhrige, der vor dieser Saison von Hertha BSC gekommen ist, z├Ąhlte von 2016 bis 2018 als Leihspieler im Trikot des VfL Osnabr├╝ck zu den herausragenden Akteuren der 3. Liga, wurde dann aber von einem Kreuzbandriss aus der Bahn geworfen. Mit etwas Versp├Ątung hofft Gersbeck nun, im Profifu├čball richtig durchstarten zu k├Ânnen.

Beide haben eine gute Vorbereitung gespielt. (Markus Miller)

Darauf, ob Gersbeck oder doch weiter Uphoff in Dresden das Vertrauen erh├Ąlt, wollte sich Coach Schwartz bisher nicht festlegen und sich zun├Ąchst noch mit Torwarttrainer Markus Miller besprechen. Dieser lie├č sich gegen├╝ber den Badischen Neuesten Nachrichten indes auch noch nicht in die Karten schauen: „Beide haben eine gute Vorbereitung gespielt und sich nichts zuschulden kommen lassen.“

Wer den Zuschlag erh├Ąlt, l├Ąsst sich folglich nicht seri├Âs prognostizieren. Alleine, dass ├╝berhaupt ├╝ber einen m├Âglichen Torwartwechsel nachgedacht wird, darf Gersbeck aber schon positiv f├╝r sich verbuchen.