KSC trennt sich von Alois Schwartz

Trainer muss gehen

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 03.02.2020 | 13:26

Alois Schwartz.

Alois Schwartz ist nicht mehr für den KSC verantwortlich. ©imago images/Zink.

Der KSC hat auf seine sportliche Talfahrt reagiert und sich von Trainer Alois Schwartz getrennt. Wie die Badener mitteilten, wird Co-Trainer Christian Eichner die Mannschaft bis auf weiteres übernehmen.

"Wir bedanken uns bei Alois Schwartz für seine geleistete Arbeit in den letzten zweieinhalb Jahren. Besonders die Rückkehr in die 2. Bundesliga war immens wichtig für den kompletten Verein. Dennoch sind wir in der Geschäftsführung nach intensiver Analyse zu dem Schluss gekommen, in der aktuellen sportlichen Situation einen neuen Impuls setzen zu müssen, um unser großes Ziel, den Klassenerhalt, erreichen zu können", erklärte Sportdirektor Oliver Kreuzer die Beweggründe für die Entscheidung, welcher am Montag "der Beirat einstimmig zugestimmt" hat.

Abwärtstrend

Schwartz übernahm im August 2017 das Amt im Wildpark und führte den damaligen Drittligisten in seinem ersten Jahr in die Relegation. Dort scheiterte der Klub an Erzgebirge Aue, ein Jahr später gelang mit Tabellenplatz zwei der direkte Aufstieg.

Nach ordentlichem Start setzte in der 2. Bundesliga jedoch ein Abwärtstrend ein, zuletzt verlor die Mannschaft unter Schwartz vier Spiele in Folge und rutschte dadurch auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Insgesamt betreute Schwartz den Klub in 103 Pflichtspielen, in denen seine Bilanz mit 52 Siegen, 30 Remis und 21 Niederlagen positiv ausfiel.

Wenig Zeit für Eichner

"Ich habe in der Vergangenheit immer betont, dass es nicht um einzelne Namen, sondern um den KSC geht. Das schließt natürlich auch meine Person mit ein. Deshalb haben wir nach dem Samstag offene und ehrliche Gespräche über die aktuelle Situation geführt – und sind zu dem gemeinschaftlichen Entschluss gekommen, dass die Mannschaft eventuell einen neuen Impuls benötigt", äußerte sich der 52-Jährige selbst zur Trennung.

Für seinen unmittelbaren Nachfolger Eichner bleibt nicht viel Zeit, die Mannschaft auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Bereits am Mittwoch steht das Achtelfinale im DFB-Pokal an, in dem der KSC auf den Regionalligisten 1. FC Saarbrücken trifft. Am Samstag wartet dann in der Liga ein Auswärtsspiel beim HSV.