KSC: Vertrauen für Benjamin Uphoff

Keeper bleibt trotz Patzer gegen Nürnberg im Tor

Benjamin Uphoff

Benjamin Uphoff bleibt die Nummer eins im KSC-Tor. © imago images / Eibner

Den enorm wichtigen 2:0-Sieg beim SV Sandhausen konnte der Karlsruher SC am vergangenen Wochenende nicht bestätigen. Anstatt mit dem zweiten Dreier in Folge ans rettende Ufer zu springen, unterlagen die Badener im Sechs-Punkte-Spiel dem 1. FC Nürnberg mit 0:1 und liegen damit vor dem 25. Spieltag drei Zähler hinter Tabellenplatz 15.

Dabei wäre gegen Nürnberg durchaus mehr drin gewesen. Zum einen hatte der KSC Pech, dass in der Schlussphase Schiedsrichter Christof Günsch ein elfmeterreifes Foul von Robin Hack an Manuel Stiefler übersah und auch der VAR fälschlicherweise nicht eingriff. Zum anderen erlaubte sich Schlussmann Benjamin Uphoff vor dem Nürnberger Siegtor durch Patrick Erras einen fatalen Fehler. Uphoff bekam einen Eckball nicht richtig zu fassen und musste sich sich den Gegentreffer hauptverantwortlich ankreiden lassen.

Eichner schließt Torwartwechsel aus

Nichtsdestotrotz genießt der 26 Jahre alte Torhüter weiterhin das Vertrauen von Trainer Christian Eichner. „Da gibt es gar keine Überlegungen. Er war total stabil die letzten Wochen. Es liegt auch an der Mannschaft, das dann wieder aufzufangen“, schloss Eichner gegenüber Bild einen Torwartwechsel aus, nachdem Uphoff erst in der Winterpause sowie Patzern in den Spielen zuvor seinen Stammplatz gegen Herausforderer Marius Gersbeck behauptet hatte.

Benni war total stabil die letzten Wochen. (Christian Eichner)

Vielmehr lobt Eichner die Entwicklung Uphoffs, der somit auch am Samstag beim Auswärtsspiel in Heidenheim beginnen wird: „Benni hat gerade nach der Winterpause einen enormen Fortschritt gemacht, sich in seiner Persönlichkeit entwickelt. Er ist lauter geworden, war wieder mehr auf sein Spiel konzentriert.“

Sicherlich steht der KSC-Keeper nun aber wieder besonders unter Beobachtung und muss das Vertrauen mit Leistung zurückzahlen. Das aber ist Uphoff in seinen mittlerweile über zweieinhalb Jahren in Karlsruhe in der Regel hervorragend gelungen.