Arminia Bielefeld gegen Dynamo

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 11.08.2018

Andreas Voglsammer

Traf vergangene Saison in beiden Duellen mit Dynamo: Andreas Voglsammer. ©Imago/Duenhoelter Sportpressefoto

Mit dem 1:0-Heimsieg gegen den MSV Duisburg hat Dynamo Dresden den Start aus der Vorsaison exakt wiederholt. Anders als in der vergangenen Spielzeit, als bis zum Schluss um den Klassenerhalt gebangt werden musste, will die SGD nun aber direkt nachlegen.

Bei Arminia Bielefeld dürfte das aber nicht ganz einfach werden, haben die Ostwestfalen doch beim 1:1 in Heidenheim zumindest angedeutet, dass der letztjährige vierte Platz kein Zufall war.

Arminia Bielefeld: Änderungen möglich, aber nicht zwingend

Mit vier Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen hat Arminia Bielefeld zwar eine insgesamt positive Statistik gegen Dresden, die beiden letzten Heimspiele gegen die Sachsen aber mit 1:2 (2016/17) und 2:3 (2017/18) verloren. Generell ist die Heimbilanz der Arminia gegen die SGD bei nur einem Sieg und einem Remis sowie den genannten beiden Pleiten, stark ausbaufähig.

Naturgemäß lief am ersten Spieltag noch nicht alles rund, doch auf die Leistung in Heidenheim kann man bei der Arminia aufbauen. Defensiv ließ die Mannschaft von Trainer Jeff Saibene nur wenig zu, hatte selbst allerdings auch Probleme damit, ein konstruktives Offensivspiel aufzuziehen. Vor eigenem Publikum wollen die Ostwestfalen aber natürlich den ersten Sieg und werden entsprechender forscher erwartet.

Personell verfügt Coach Saibene wieder über sehr viele Alternativen, steht doch nur der im Aufbautraining befindliche Nils Quaschner nicht zur Verfügung. Auf einigen Positionen tobt somit ein enormer Konkurrenzkampf, der Änderungen im Vergleich zur Vorwoche zur Folge haben könnte, aber nicht zwingend haben muss. Im zentralen Mittelfeld etwa wäre Routinier Tom Schütz ebenso eine Option wie Max Christiansen anstelle von Nils Seufert als Partner des gesetzten Manuel Prietl.

Auf der rechten Außenbahn hat Joan Simun Edmundsson seine Aufstellung mit dem ersten Treffer eines Akteurs von den Färöer-Inseln im deutschen Profifußball gerechtfertigt. Links offensiv hinterließ Keanu Staude auch keinen schlechten Eindruck, spürt aber Patrick Weihrauch im Nacken. Ob der in Heidenheim gar nicht für den Kader berücksichtigte Youngster Roberto Massimo diesmal zumindest auf der Bank Platz nehmen darf, bleibt abzuwarten.

Dynamo Dresden: Nikolaou wohl der Hartmann-Ersatz

Vollends überzeugen konnte Dynamo Dresden beim 1:0-Sieg gegen Duisburg zwar noch nicht, aber der erste Auftritt der Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus machte Lust auf mehr. Insbesondere die Neuzugänge Dario Dumic, Brian Hamalainen, Linus Wahlqvist und Patrick Ebert deuteten an, zu echten Verstärkungen werden und das Team insgesamt auf ein höheres Niveau hieven zu können.

Daher hat Coach Neuhaus auch wenig Grund, für personelle Veränderungen im inzwischen ohnehin etablierten 3-4-3. Einmal allerdings muss Neuhaus gezwungenermaßen umbauen, da Kapitän Marco Hartmann mit einem gegen Duisburg erlittenen Muskelfaserriss ausfällt. Der am Montag für Hartmann eingewechselte Jannis Nikolaou dürfte der erste Nachrücker sein, aber auch Rico Benatelli kommt für die Position im Mittelfeldzentrum in Frage.

Weiterhin nicht einsatzfähig sind zudem die verletzten Tim Boss, Florian Ballas und Sören Gonther. Dennoch sind gerade offensiv einige Optionen vorhanden. Siegtorschütze Lucas Röser im Sturmzentrum und Moussa Koné auf dem rechten Flügel haben ihre Plätze zwar sicher, doch Haris Duljevic muss links offensiv zulegen. Akteure wie Erich Berko, Baris Atik, Sascha Horvath oder auch Niklas Kreuzer lauern auf jeden Fall auf ihre Chance.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 15.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau

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