Veröffentlicht: Donnerstag, 08.08.2019 | 15:06
Hiroki Yamada

Karlsruhes Hiroki Yamada will sich auf dem Betzenberg behaupten. © Imago

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Auch wenn dieses Duell schon seit Jahren nur noch zweitklassig stattfindet, ist die Brisanz stets groß, wenn sich der 1. FC Kaiserslautern und der Karlsruher SC gegenüberstehen. Im Rahmen des 14. Spieltages ist es nun wieder soweit und beide Teams, die mit völlig unterschiedlichem Trend in die Partie gehen, wollen ihren Fans schon einen knappen Monat vor Weihnachten ein Derbygeschenk machen.

Vor allem für den KSC, der nach drei Niederlagen in Folge am vergangenen Wochenende bis auf Relegationsplatz 16 abgerutscht ist, wäre ein Dreier aber auch unabhängig von der Rivalität mit dem FCK von enormer Bedeutung.

Aufschwung beim FCK – KSC mit drei Derbypleiten

Nach völlig enttäuschenden zwei Punkten aus den ersten fünf Spieltagen, die einen durch das Pokal-Aus beim Halleschen FC (3:4 n.V.) komplett gemachten Fehlstart bedeuteten, hat der 1. FC Kaiserslautern am sechsten Spieltag gegen Dynamo Dresden (3:0) seinen ersten Dreier eingefahren, diesen aber zunächst mit nur einem Punkt aus den anschließenden drei Begegnungen aber nicht bestätigen können.

Ein 3:0 gegen den VfL Bochum bedeutete dann aber die Trendwende, denn seitdem gewannen die Roten Teufel auch bei der SpVgg Greuther Fürth (1:0) sowie gegen den 1. FC Union Berlin (1:0) und nahmen am letzten Montag beim TSV 1860 München (1:1) immerhin einen Zähler mit. Ähnlich schwach gestartet wie Lautern ist er KSC, der aus den ersten sechs Partien nur vier Punkte holte und bei 1860 München (1:2) ebenfalls frühzeitig im Pokal scheiterte.

Ein 2:0 gegen Erzgebirge Aue am siebten Spieltag war dann nur ein kleiner Befreiungsschlag, dem bei Fortuna Düsseldorf (1:1) und gegen den 1. FC Nürnberg (0:3) nur einer von sechs möglichen Zählern folgte. Und als man nach dem 2:0 bei den Würzburger Kickers und der besten Saisonleistung zuversichtlich nach vorne blickte, setzte es zuletzt gegen den VfB Stuttgart (1:3), beim 1. FC Heidenheim (1:2) und gegen den SV Sandhausen (1:3) gleich drei Derbyniederlagen am Stück.

1. FC Kaiserslautern: Zum fünften Mal in Folge unverändert?

Nachdem sich Ewerton trotz einer im Training erlittenen Risswunde für das Spiel beim TSV 1860 München fit gemeldet hat, konnte Lauterns Trainer Tayfun Korkut in der Allianz Arena zum vierten Mal in Folge die gleiche Startelf nominieren. Im Laufe der Partie feierten dann auch noch Daniel Halfar und Jacques Zoua nach jeweils längerer Verletzungspause ihr Comeback und sind ab sofort wieder Alternativen.

Gegen Karlsruhe werden Halfar und Zoua aber aller Voraussicht nach erneut mit der Jokerrolle vorlieb nehmen müssen, gibt es doch keinen wirklichen Grund für Veränderungen.

Weiterhin nicht zur Verfügung stehen derweil die Langzeitverletzten Sebastian Kerk, Mensur Mujdza und Kacper Przybylko.

Karlsruher SC: Einige Änderungen denkbar

Im ersten Spiel nach der Trennung von Sportdirektor Jens Todt steht der im Umfeld seit Wochen sehr kritisch gesehene Trainer Tomas Oral noch mehr im Blickpunkt und sollte trotz der Rückendeckung duch Präsident Ingo Wellenreuther eine vierte Derbypleite in Serie besser vermeiden.

Nicht ausgeschlossen ist, dass Oral auf die Heimniederlage gegen Sandhausen mit taktischen und personellen Veränderungen reagiert. So ist eine Abkehr von der Doppelspitze ebenso möglich wie die Installation einer Doppelsechs. Denkbar ist aber auch, dass der gegen Sandhausen krankheitsbedingt fehlende Grischa Prömel alleine vor der Abwehr und einer offensiven Dreierreihe aufräumen soll.

Kapitän Enrico Valentini, der gegen Sandhausen als Sechser eingesetzt wurde, dürfte wieder in die Viererkette zurückkehren und ist dort auf beiden Seiten eine Option. Tendenziell wird Valentini aber links für den wenig überzeugenden Vertreter des verletzten Dennis Kempe, Ylli Sallahi, beginnen, da Youngster Matthias Bader rechts durchaus zu gefallen wusste.

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Wett Tipps zum Spiel

Gemäß der auch im Fußball immer häufiger anzutreffenden Weisheit „the trend is your friend“ geht Kaiserslautern als klarer Favorit ins Spiel. Während sich die Pfälzer zuletzt deutlich verbessert präsentiert haben, ist der KSC zum Sorgenkind mutiert und viele Argumente für einen Erfolg der Badener auf dem Betzenberg findet man nicht wirklich.

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Kaiserslautern hat die Chance, zum fünften Mal in Folge in einem Heimspiel ohne Gegentor zu bleiben, was für die 2. Bundesliga einen neuen Vereinsrekord bedeuten würde. Gegen die mit zehn Toren zweitschwächste Offensive der Liga könnte der FCK durchaus erneut die Null halten. Die Quote 2,20 für ein Spiel ohne Tor des KSC ist jedenfalls nicht uninteressant.

KSC trifft nicht – 2,20 mit William Hill – jetzt wetten

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19 Uhr bei Hattrick – die 2. Bundesliga (Sport 1)