Holstein Kiel: Interesse an Bartosz Spiaczka?

Pole wird auch bei St. Pauli und Duisburg gehandelt

Ralf Becker, Manager bei Holstein Kiel

Ralf Becker hält die Augen derzeit nach Verstärkungen offen. ©Imago/Objectivo

Am gestrigen Donnerstag standen die Aufstiegshelden von Holstein Kiel erstmals wieder auf dem Trainingsplatz, nachdem der erste Teil der Woche ganz im Zeichen der Feierlichkeiten nach der geschafften Zweitliga-Rückkehr nach 36 Jahren stand.

Am Samstag hoffen die Störche nun sogar noch auf die Meisterschaft, wofür bei einer Niederlage des MSV Duisburg gegen den FSV Zwickau sogar ein Unentschieden reichen würde. Das Ziel ist es aber sicherlich, sich im letzten Heimspiel gegen den Halleschen FC mit einem Sieg in die Sommerpause zu verabschieden.

Die Verantwortlichen planen derweil schon für die neue Saison, wobei mit den Vertragsverlängerungen von Manuel Janzer und Mathias Fetsch zu Beginn der Woche bereits zwei Erfolgsmeldungen gelangen.

Sigurbjörnsson zurück in die Heimat

Sportchef Ralf Becker, um den sich weiter Gerüchte um einen Wechsel zum FC St. Pauli ranken, betonte nun im „Kicker“ (Ausgabe 41/2017 vom 18.05.2017), dass es keinen großen Personalwechsel geben wird: „Es ist nicht so, dass gar nichts passiert, aber es wird keinen großen Umbruch geben. Wir haben einen richtig guten Kader zusammen und wollen auf die Leute bauen, die den Aufstieg geschafft haben.“

Es wird keinen großen Umbruch geben. (Ralf Becker)

Nicht mehr zum Aufgebot zählen wird beim Trainingsauftakt am 19. Juni der isländische Verteidiger Eidur Sigurbjörnsson, der in seine Heimat zu Valur Reykjavik wechselt. Der auslaufende Vertrag des 27-Jährigen wäre indes ohnehin verlängert worden.

Im Gespräch ist unterdessen der polnische Angreifer Bartosz Spiaczka, der vom Portal sport.pl indes auch mit dem FC St. Pauli und mit dem MSV Duisburg in Verbindung gebracht wird. Der 25-Jährige hat in dieser Saison in 31 Pflichtspielen für Gornik Leczna elf Tore erzielt und zwei vorbereitet.

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