1. FC Heidenheim: Wann startet Alessandro Vogt durch?

Hoffenheim-Leihgabe bisher noch ohne Torbeteiligung

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 16.10.26 | 07:27
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Erst seit Ende August in Heidenheim: Alessandro Vogt. © IMAGO / DeFodi Images

Bei Arminia Bielefeld (2:2) vor und gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:0) nach der Länderspielpause kam der 1. FC Heidenheim zuletzt zwar zwei Mal nicht über ein Unentschieden hinaus, belegt nach sieben Spieltagen mit 14 Punkten aber dennoch den dritten Tabellenplatz und ist damit auf dem besten Weg, ein entscheidendes Wörtchen im Aufstiegsrennen mitreden zu können.

Am Samstag steht für die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt in diesem Zusammenhang eine wichtige Partie auf dem Programm, geht es doch zum Absteigerduell beim VfL Wolfsburg, der auf Rang fünf zwei Zähler weniger auf dem Konto hat und mit einem Sieg vorbeiziehen könnte.

In der Volkswagen-Arena muss der FCH sicher weiterhin auf Sirlord Conteh und Maximilian Breunig verzichten. Zudem stehen Fragezeichen hinter Mikkel Kaufmann (muskuläre Probleme) und Budu Zivzivadze (Kniebeschwerden), die gemeinsam das Sturmduo bilden könnten. Reicht es für beide nicht, wären nicht mehr viele Optionen vorhanden. Vieles spräche dann für Mathias Honsak und Alessandro Vogt, die beide noch auf ihr erstes Saisontor warten.

Zuletzt nur noch Joker

Insbesondere der Ende August kurz vor Transferschluss von der TSG Hoffenheim ausgeliehene Vogt wartet noch darauf, dass der Knoten platzt. Vergangene Saison empfahl sich der U21-Nationalspieler der Schweiz mit 15 Toren in 35 Spielen der Super League für einen Wechsel nach Hoffenheim. Dort fiel nach der Vorbereitung aber die Entscheidung, dass es für Vogt sinnvoller ist, erst einmal noch andernorts weitere Spielpraxis zu sammeln und sich weiterzuentwickeln.

Für den 1. FC Heidenheim stand Vogt dann auch gleich drei Mal in der Startelf, blieb aber glücklos und ohne Torbeteiligung. In der Länderspielpause traf Vogt dann immerhin beim 5:0 gegen Luxemburg für die Schweizer U21, kam gegen Island (1:5) aber nur als Joker und wurde beim 1:7-Debakel gegen Frankreich zur Pause ausgewechselt.

Zurück in Heidenheim reichte es gegen Kaiserslautern nur zu einer Einwechslung, nach der der 1,88 Meter große Angreifer nicht mehr viel bewegen konnte. Nun könnte Vogt in Wolfsburg eine neue Chance winken, sein in der Schweizer Heimat bereits nachgewiesenen Potential auch in der 2. Bundesliga zu zeigen.

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