1. FC Kaiserslautern: Bereit für das Aufstiegsrennen?
Nacheinander gegen Nürnberg und in Berlin
Aufstiegserfahrung mit Braunschweig und Darmstadt: Torsten Lieberknecht. © IMAGO / Jan Huebner
Im neunten Pflichtspiel der Saison hat es der 1. FC Kaiserslautern am Samstag bereits zum siebten Mal geschafft, hinten die Null zu halten. Gegen den VfL Bochum landeten die Roten Teufel einen 2:0-Heimsieg und rückten damit dank der vorhergegangen Unentschieden von Hertha BSC (0:0 bei Holstein Kiel) und des 1. FC Nürnberg (1:1 bei Energie Cottbus) etwas näher an das Spitzenduo der Liga heran.
Als neuer Tabellenvierter ist der FCK erster Verfolger des vom VfL Wolfsburg komplettierten Führungstrios, weist allerdings drei bzw. schon sieben Punkte Rückstand auf Nürnberg und Hertha BSC auf. Um tatsächlich ein ernstes Wörtchen im Aufstiegsrennen mitreden zu können, muss die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht in der Erfolgsspur bleiben – auch mit Blick auf die anstehenden Partien.
Denn am nächsten Samstag beim 1. FC Nürnberg, der dann möglicherweise auf seinen Torjäger Mohamed Ali Zoma verzichten muss, und sechs Tage später zu Hause gegen Hertha BSC warten die beiden Top-Teams der Liga auf den FCK, der zwischendurch noch in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Hannover 96 ran muss. Vor den Roten Teufeln liegt somit eine gleichermaßen herausfordernde wie richtungsweisende Woche, vor der das Selbstvertrauen aber mit einiger Berechtigung groß ist.
Rasmussen-Einsatz noch unklar
Der von Der Betze brennt zitierte Jan Elvedi, der die Mannschaft gegen Bochum anstelle des diesmal nur eingewechselten Marlon Ritter als Kapitän aufs Feld führte, machte denn auch deutlich, sich auch in Nürnberg und gegen Hertha BSC etwas auszurechnen: „Wir müssen unsere Tugenden auf den Platz bringen und dann sind das offene Spiele. Ich freue mich auf die Spiele.“
Ob der am Samstag wegen muskulären Problemen ausgefallene Jacob Rasmussen dann mitwirken kann, ist noch offen. Dass auch mit Vertreter Alex Murphy in der Dreierkette kein Gegentor kassiert wurde, stimmt aber zuversichtlich. Ebenso, dass Ivan Prtajin dann wieder eine Trainingswoche mehr absolviert hat und bereit sein dürfte für sein bisher ausgebliebenes Pflichtspielcomeback.
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