1. FC Kaiserslautern: Ivan Prtajin wieder eine Option, aber einige andere Fragezeichen

Entscheidungen könnten erst kurzfristig fallen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 07.10.26 | 07:06
© IMAGO / Jan Huebner

Äußerst sich auf der PK am Mittwoch auch zum Personal: Torsten Lieberknecht. © IMAGO / Jan Huebner

Darüber, dass nach der knapp dreiwöchigen Länderspielpause ein Freitagsspiel beim 1. FC Heidenheim angesetzt wurde, dürfte man beim 1. FC Kaiserslautern nicht ganz glücklich gewesen sein. Aus gutem Grund, waren mit Mario Sauer, Alex Murphy, Thierry Tazemeta und Enis Kamga doch vier Akteure mit ihren Nationalmannschaften unterwegs, die zum Teil erst am heutigen Mittwoch zurückkehren.

Inwieweit Trainer Torsten Lieberknecht das Quartett für die Reise auf die Ostalb einplant, ist noch offen. Auf der heutigen Pressekonferenz wird sich der FCK-Coach indes nicht nur zu seinen Nationalspielern äußern, sondern auch zu einer Reihe anderer Akteure, die den Test am Freitagabend gegen die SG Sonnenhof Großaspach (1:1) verpasst haben.

Prtajin nach acht Monaten wieder im Einsatz

Während Erencan Yardimci nach einem Infekt wieder zur Verfügung stehen sollte und auch Simon Asta nach einem Mittelhandbruch dank einer speziellen Schiene wohl auflaufen kann, sieht es bei Youngster David Schramm nach einer kleinen Knöchel-OP wohl weniger gut aus. Abzuwarten bleibt, ob Jacob Rasmussen nach einem kleinen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich bereits wieder eine Option darstellt und ob Jan Elvedi nach einem Hexenschuss wieder voll belastbar ist. Unklar ist zudem, ob die Adduktorenprobleme von Mika Haas einen Einsatz zulassen.

Wieder dabei sein dürfte Ivan Prtajin, der gegen Großaspach acht Monate nach einem Achillessehnenriss ein 45-minütiges Comeback feierte und insbesondere mit dem Kopf direkt wieder seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellte, wenngleich es noch nicht zu einem Treffer reichte. Beim 30 Jahre alten Kroaten wird Trainer Lieberknecht zwar sicherlich vorerst noch genau hinschauen, um das Risiko eines Rückschlages zu vermeiden, doch sofern Bedarf besteht, ist Prtajin als Joker in den Schlussminuten schon in Heidenheim gut vorstellbar.

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