1. FC Kaiserslautern: Rückkehr nach Nürnberg wohl kein Ausweg für Mahir Emreli
Interessenten aus Zypern und Polen
Wohl ohne Perspektive beim FCK: Mahir Emreli. © IMAGO / Jan Huebner
Mit der festen Verpflichtung des zuvor nur ausgeliehenen Paul Joly (AJ Auxerre) und Yannick Onohiol (TSG 1899 Hoffenheim II) als talentierter Ergänzung für das Torwartteam hat der 1. FC Kaiserslautern in der ersten Woche nach Saisonende bei zwei Personalien Vollzug melden können. Weitere Neuzugänge lassen noch auf sich warten, werden aber sicherlich folgen, wird es doch auch nicht bei den bisher vermeldeten neun Abgängen bleiben.
Naatan Skyttä, der sich mit neun Toren und fünf Vorlagen ins Blickfeld von Bundesligisten gespielt haben soll, würde der FCK zwar am liebsten halten, könnte bei einem lukrativen Angebot und einem Wechselwunsch des Finnen aber auch in einen Transfer einwilligen.
Anders ist die Lage bei Mahir Emreli, den die Roten Teufel nur ein Jahr nach seiner Verpflichtung vom 1. FC Nürnberg gerne wieder von der Gehaltsliste streichen würden. Zwar verhinderten teilweise auch Verletzungen mehr als die nur 13 Pflichtspieleinsätze (zwei Tore), doch insgesamt hat der Nationalspieler Aserbaidschans die Erwartungen in der Pfalz nicht erfüllen können und dürfte nicht zu den Akteuren gehören, die in den Zukunftsplanungen eine größere Rolle einnehmen.
Nikosia oder Warschau?
Sollte ein Verein mit konkretem Interesse auf den Plan treten, wäre der FCK sicherlich gesprächsbereit und würde einem Transfer kaum durch eine (zu) hohe Ablöseforderung im Weg stehen. Und es soll durchaus Vereine geben, die Emreli im Blick haben. So berichtet das aserbaidschanische Portal sportal.az von mehreren Interessenten und nennt konkret APOEL Nikosia sowie den 1. FC Nürnberg. Zu einer Rückkehr nach Nürnberg allerdings wird es laut Bild nicht kommen. Demnach hat der Club kein Interesse an einer Rückholaktion.
Nicht genannt wird als möglicher neuer Klub Emrelis Legia Warschau. Laut transfery.info soll sich aber auch der polnische Hauptstadtklub mit Emreli beschäftigen.
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