1. FC Magdeburg erstattet Anzeige

Wegen widerrechtlicher Logonutzung

Maik Franz und Mario Kallnik auf der Bank

Der 1. FC Magdeburg (hier die Verantwortlichen Maik Franz (l.) und Mario Kallnik) distanziert sich von den jüngsten Vorkommnissen. ©Imago/Picture Point

Es war der Aufreger am gestrigen Montag in Magdeburg: FCM-Anhänger, darunter auch Ordner des 1. FC Magdeburg, nahmen an der Trauerveranstaltung für den verstorbenen Neonazi Thomas Haller in Chemnitz teil (der MDR berichtete) und legten am Grab einen Kranz mit dem Vereinslogo des FCM nieder.

Kein Einsatz mehr für Ordner

Am heutigen Dienstag distanzierte sich der 1. FC Magdeburg von der Aktion und zog Konsequenzen. In einer Pressemitteilung teilten die Elbestädter mit, dass die Nutzung des Logos nicht freigegeben wurde und der Verein nun Anzeige bei der Polizei erstattet hat.

Zudem gab der FCM bekannt, dass die an der Trauerfeier teilnehmenden Ordner, die bei Heimspielen in der MDCC-Arena eingesetzt wurden, künftig nicht mehr für den Verein tätig sein werden.

Abschließend machte der 1. FC Magdeburg in seiner Pressemitteilung nochmal eindeutig klar, „dass sich der 1. FC Magdeburg von jeglicher Form des rechten Gedankenguts entschieden distanziert.“