1. FC Nürnberg: Ist Philipp Ochs ein Thema?

U21-Nationalspieler könnte auf Leihbasis kommen

Michael Köllner

Benötigt nicht zwingend einen Teuchert-Ersatz: Michael Köllner © Imago / Jan Hübner

Cedric Teuchert ist seit dem gestrigen Mittwoch offiziell Geschichte beim 1. FC Nürnberg, der für den Verkauf des U21-Nationalspielers an den FC Schalke 04 eine knapp Million Euro Ablöse kassieren soll. Ob diese außerplanmäßige Einnahme ganz oder teilweise reinvestiert wird, ist derweil noch nicht entschieden.

Grundsätzlich sieht man sich beim Club in der Offensive auch ohne Teuchert gut aufgestellt, zumal der lange verletzte Königstransfer des Sommers, Adam Zrelak, in der Rückrunde wieder mitmischen kann. Nichtsdestotrotz dürften die Verantwortlichen um Trainer Michael Köllner und Sportvorstand Andreas Bornemann die eine oder andere sich bietende Option prüfen.

Ochs auch bei anderen Klubs auf dem Schirm

Im Zuge dessen soll der FCN laut kicker.de Interesse an Philipp Ochs bekunden, der als großes Talent gilt, bei der TSG 1899 Hoffenheim aber nicht wie erhofft zum Zug kommt.

Der 20-Jährige, der in vier Länderspielen für die deutsche U21 zwei Tore erzielt hat, könnte deshalb auf Leihbasis den Verein verlassen und soll bei mehreren Klubs aus der zweiten, wohl aber auch aus der ersten Liga auf dem Zettel stehen.

Ochs, der in der laufenden Saison neben drei Kurzeinsätzen in der Bundesliga fünf Partien in der Europa League bestritten und dabei auch ein Tor erzielt hat, kann sowohl links offensiv als auch als zweite Spitze eingesetzt werden. Und selbst als linker Verteidiger hat der flexible Youngster schon gespielt.

Ochs hat sicherlich das Zeug dazu, Nürnberg weiterzubringen, könnte aber kaum weiterverpflichtet werden. In diesem Zusammenhang ist fraglich, ob es für den Club Sinn ergibt, einen Spieler für einen anderen Verein auszubilden, wenn im vorhandenen Kader schon einige talentierte Akteure stehen, deren Einsatzzeiten womöglich leiden würden.

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