1. FC Nürnberg: Wird Felipe Obradovich deutlich teurer?

Club Ferro Carril Oeste dementiert Einigung über Wintertransfer

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 14.10.26 | 07:08
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Miroslav Klose darf auf winterliche Verstärkung hoffen. © IMAGO / Zink

Javi Fernandez konnte am Dienstagnachmittag nach einem Schlag auf den Fuß zwar nicht mit der Mannschaft, sondern nur individuell trainieren, soll am heutigen Mittwoch aber wieder mit seinen Kollegen auf dem Trainingsplatz stehen und wird dem 1. FC Nürnberg am Freitag im Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg somit aller Voraussicht nach zur Verfügung stehen.

Ein Ausfall der Leihgabe des FC Bayern München wäre für den Club eine herbe Schwächung und würde die so starke Doppelsechs mit Adam Markhiev sprengen, nachdem schon der eigentliche Zehner Finn Ole Becker in Folge einer in der Länderspielpause vorgenommenen Knie-OP weiter fehlt. Obwohl mit dem variabel einsetzbaren Rafael Lubach und Youngster Marc Kornwachs Barjuan noch Alternativen parat stünden, sollte im zentralen Mittelfeld nicht mehr allzu viel passieren.

Ablösevorstellung bei drei Millionen US-Dollar

Dass die Personaldecke in diesem Bereich dicker sein könnte, wissen auch die Club-Verantwortlichen und haben nach den im Sommer gescheiterten Bemühungen um den ungarischen Nationalspieler Rajmund Toth (jetzt Konyaspor) schon seit längerem Felipe Obradovich vom argentinischen Zweitligisten Club Ferro Carril Oeste dick auf dem Wunschzettel stehen.

Eine vor wenigen Wochen vermeldete Einigung auf einen Wintertransfer des 19-Jährigen inklusive Unterschrift bis 2031 dementierte Patricio Baigorrotegui, wie das Portal Clubfokus unter Verweis auf ein Interview des neuen Vereinspräsidenten mit der argentinischen Zeitung La Nación berichtet. Baigorrotegui bestätigte zwar auch ein vorliegendes Angebot, allerdings ohne den 1. FC Nürnberg oder einen anderen Klub als Absender zu nennen und ließ durchblicken, dass eine bislang im Raum stehende Ablöse von rund einer Million Euro nicht ausreichend sein wird. Insbesondere dann nicht, wenn der Club Ferro Carril Oeste den aktuell durchaus wahrscheinlichen Sprung in die Erstklassigkeit schaffen sollte: „Wenn wir aufsteigen, wäre es normal, ihn für drei Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 2,7 Millonen Euro, d. Red.) zu transferieren.“

Solange der Saisonausgang nicht klar ist, wird in der Personalie wohl nichts passieren. Grundsätzlich dürfte der FCN zwar weiter gute Chancen haben, muss möglicherweise aber tiefer in die Tasche greifen als bislang angenommen.

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