VfL Wolfsburg: Bewegung bei Majer, Svanberg und Koulierakis?

Poker mit dem VfB Stuttgart um Dzenan Pejcinovic

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 21.07.26 | 14:52
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Auch als Verkäufer gefordert: Dieter Hecking. © IMAGO / Darius Simka

Noch sind es sechs Wochen bis zum Transferschluss am 31. August, die dem VfL Wolfsburg bleiben, um den Kaderumbau weiter voranzutreiben. Dabei geht es nicht in erster Linie darum, nach den bisherigen Verpflichtungen von Timon Wellenreuther (Feyenoord Rotterdam), Hauke Wahl (FC St. Pauli), Fabian Reese (Hertha BSC), Robert Glatzel (Hamburger SV), Fraser Hornby (SV Darmstadt 98), Elvis Rexhbecaj (FC Augsburg) und Alessio Besio (SC Freiburg) weitere Verstärkungen an Land zu ziehen, sondern vor allem auch darum, teure Profis von der Gehaltsliste zu bekommen und noch Ablösen zu generieren.

Kamil Grabara, Konstantinos Koulierakis, Matthias Svanberg, Lovro Majer oder Mohamed Amoura hätten allesamt fraglos die Qualität, um in der bevorstehenden Saison eine herausragende Rolle zu spielen, sehen ihre Zukunft aber nicht in der 2. Bundesliga.

Werder Bremen beschäftigt sich mit Svanberg

Bislang allerdings fehlen in allen Fällen die passenden Angebote. Nach dem Ende der WM könnte der internationale Transfermarkt nun aber Fahrt aufnehmen. Zumindest scheint sich beim einen oder anderen Noch-Wolfsburger etwas zu tun. So wird Majer aktuell mit Olympiakos Piräus in Verbindung gebracht, Koulierakis bei Crystal Palace gehandelt und laut der Wolfsburger Allgemeinen soll sich Werder Bremen mit Svanberg beschäftigen, indes nur, sollte Jens Stage Werder den Rücken kehren und für eine entsprechende Ablöseeinnahme sorgen, die dann reinvestiert werden könnte.

Nicht zu den Spielern, für die die 2. Liga kategorisch ausgeschlossen ist, gehört Dzenan Pejcinovic, den die Wölfe eigentlich auch nicht abgeben wollen. Der 21 Jahre alte Angreifer steht aber auf der Wunschliste des VfB Stuttgart weit oben und die Schwaben sollen sich zuletzt der Wolfsburger Forderung nach 25 Millionen Euro Ablöse merklich angenähert haben.

25 Millionen Euro plus Boni will der VfL für den hochveranlagten Mittelstürmer und Stuttgart soll immerhin schon 22 Millionen Euro plus mögliche Bonuszahlungen offerieren. Eine Einigung scheint im Bereich des Möglichen und könnte auch zeitnah gelingen, soll Pejcinovic‘ Berater Karl Herzog doch eigens zu Gesprächen ins Wolfsburger Trainingslager.

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