VfL Wolfsburg: Noch ein Ausweg für Moritz Jenz und Aster Vranckx?
Auch Rogério ohne Perspektive
Wohl ohne Zukunft in Wolfsburg: Moritz Jenz. © IMAGO / STEINSIEK.CH
Mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen und einem, wenn auch glücklichen, Weiterkommen im DFB-Pokal bei der VSG Altglienicke (6:5 i.E.) kann der VfL Wolfsburg auf einen gelungenen Saisonstart zurückblicken, wenngleich leistungstechnisch noch Luft nach oben war. Dass dennoch bereits die Ergebnisse stimmten, sondern beim Bundesliga-Absteiger für Zuversicht dahingehend, dass es bei einem einjährigen Intermezzo in der Zweitklassigkeit bleibt und der Betriebsunfall im ersten Anlauf korrigiert werden kann.
Hinter den Verantwortlichen um Geschäftsführer Dieter Hecking liegt eine Transferperiode mit stattlichen 22 Abgängen, denen „nur“ neun externe Neuzugänge gegenüberstehen. Und dennoch stehen auch nach dem Ende der Sommertransferperiode noch einige Akteure im Kader, die in Wolfsburg keine wirkliche Perspektive mehr haben.
Völlig offen ist, ob und wie es mit Christian Eriksen weitergeht, der noch einen Vertrag bis 2027 besitzt. Dass der 34-Jährige nach seinem erneuten Zusammenbruch Anfang Juni im Trikot der dänischen Nationalmannschaft überhaupt noch einmal auf den Platz zurückkehren wird, steht noch immer nicht fest. Spekulationen um einen kurzfristigen Wechsel zu Odense BK haben sich unterdessen nicht konkretisiert, sodass Eriksen bis auf Weiteres dem Wolfsburger Kader angehört.
Transfers ins Ausland noch möglich
Ebenso wie Moritz Jenz, Rogerio und Aster Vranckx, denen die Wölfe bei passenden Angeboten auch keine Steine in den Weg gelegt hätten. Letztlich aber haben sich alle Fährten, sofern überhaupt vorhanden, noch zerschlagen. Am weitesten schien ein Wechsel von Jenz nach Italien, wo der AC Monza und der Venezia FC als interessiert galten, am Ende aber mit dem Innenverteidiger keine Einigung erzielen konnten. Um Rogerio nach fast zweieinhalb Jahren ohne Pflichtspieleinsatz war es recht ruhig und für den von einer wenig erfolgreichen Leihe zu US Sassuolo zurückgekehrten Vranckx gab es auch noch vage Gerüchte um ein Interesse des FC Southampton.
Dem Trio bleibt nun noch die Hoffnung, dass sich in einem Land mit weiter geöffnetem Transferfenster noch eine Option ergibt. In die Türkei, nach Portugal, Polen und in die Schweiz wären unter anderem ebenso noch Wechsel möglich wie nach Saudi-Arabien – oder auch in Rogerios brasilianische Heimat.