VfL Wolfsburg: Trotz Ausfällen – Maximilian Arnold nur zweite Wahl

Mattias Svanberg droht eine lange Pause

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 22.09.26 | 07:59
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Aktuell nur von der Bank kommend gefragt: Maximilian Arnold. © IMAGO / HMB-Media

Mit dem 5:1-Sieg gegen den SV Darmstadt 98 hat der VfL Wolfsburg die passende Antwort auf die zuvor beim FC St. Pauli erlittene, erste Saisonniederlage gegeben und sich positiv in die Länderspielpause verabschiedet.

Während mit Joakim Maehle (Dänemark), Alexander Bernhardsson (Schweden), Jonas Adjetey (Ghana), Kento Shiogai (Japan), Sael Kumbedi (Frankreich U21), Alessio Besio (Schweiz U21), Mathys Angely (Frankreich U20) und Jakub Zielinski (Polen U19) acht Nationalspieler zu ihren Auswahlteams gereist sind, mussten die zuletzt schon ausgefallenen Mattias Svanberg (Schweden) und Elvis Rexhbecaj (Kosovo) ihre Länderspielreisen absagen.

Im Falle von Svanberg droht dem VfL Wolfsburg sogar ein längerer Ausfall. Der 27-Jährige laboriert laut der Wolfsburger Allgemeinen an einer schwerwiegenderen Verletzung am Syndesmoseband, die sogar eine Operation erforderlich machen könnte. Muss Svanberg unters Messer, wären weitere Einsätze in diesem Jahr eher unwahrscheinlich.

Gerhardt erhält den Vorzug

Obwohl Svanberg und Rexhbecaj gegen Darmstadt nicht zur Verfügung standen, reichte es für Maximilian Arnold abermals nur für die Bank und eine späte Einwechslung in der 76. Minute. Neben den gesetzten Vinicius Souza und Muhammed Damar komplettierte Trainer Tobias Strobl sein Mittelfeldzentrum mit Yannick Gerhardt und damit einem anderen Routinier, womit nicht zum ersten Mal deutlich wurde, dass Arnold trotz seiner Rolle als Kapitän längst keinen Sonderstatus mehr genießt und keinen leichten Stand hat.

Geschäftsführer Dieter Hecking, der Arnold lange kennt, weiß natürlich um die nicht einfache Situation für den 32-Jährigen, wartet im kicker (Ausgabe vom 21.09.2026) aber auch mit einer klaren Forderung auf: „Er muss sich mit dieser Rolle auch anfreunden. Max muss Leistung bringen wie alle anderen auch.“

Dass Arnold grundsätzlich noch immer das Zeug dazu hat, ein wichtiger Spieler zu sein, hat sein Doppelpack in der ersten Pokalrunde bei der VSG Altglienicke, die dann erst im Elfmeterschießen überstanden wurde, gezeigt. Ob der gebürtige Dresdner, der sei 2009 für die Wölfe spielt, aber noch einmal in die in der Vergangenhei eigenommene Rolle des absoluten Leaders schlüpfen wird, bleibt indes abzuwarten.

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