Dynamo Dresden: Ahmet Muhamedbegovic vor der Unterschrift
Österreicher von Olimpija Ljubljana schon beim Medizincheck
Geschäftsführer Sören Gonther ist in diesen Tagen vielbeschäftigt. © IMAGO / Ulrich Hufnagel
Vor dem Start in die Sommervorbereitung am Donnerstag hat Dynamo Dresden mit Brooklyn Ezeh (Hannover 96), Kaan Inanoglu (Eintracht Frankfurt, zuletzt FC Homburg), Nicolai Rapp (Karlsruher SC) und Simon Straudi (Energie Cottbus) bisher vier Neuzugänge präsentiert. Wahrscheinlich indes, dass die Verantwortlichen um Geschäftsführer Sören Gonther in den nächsten Tagen noch bei weiteren Personalien Vollzug melden können.
Während bei den geplanten Weiterverpflichtungen der bisherigen Leihspieler Robert Wagner (SC Freiburg) und Jonas Sterner (Hannover 96) wohl nichts mehr schief gehen wird, hat die SGD laut Eric Niederseer von Sky Sport Austria auch einen neuen Innenverteidiger an der Angel. Demnach weilt Ahmet Muhamedbegovic bereits zum Medizincheck in Dresden und dürfte, sofern dabei nichts Unerwartetes passiert, in den nächsten Stunden bei Dynamo unterschreiben.
2025 slowenischer Meister
Der mit bosnischen Wurzeln in Österreich geborene Muhamedbegovic wurde beim SKN St. Pölten ausgebildet, verbrachte die letzten Jahre aber im Ausland. Nach zwei Spielzeiten in der Slowakei bei Dunajska Streda schloss sich der 27-Jährige anno 2023 Olimpija Ljubljana an und wurde 2025 slowenischer Meister. Mit seinem Vertragsende am 30. Juni verlässt Muhamedbegovic den slowenischen Hauptstadtklub aber ablösefrei, aller Voraussicht nach, um sich in der 2. Bundesliga zu beweisen.
Der 1,86 Meter große Innenverteidiger dürfte den Kaderplatz von Julian Pauli einnehmen, der nach seiner Ausleihe vom 1. FC Köln in die Domstadt zurückgekehrt ist. Nicht zwingend Auswirkungen haben muss die Personalie Muhamedbegovic auf eine Weiterverpflichtung von Thomas Keller, der wie Wagner und Sterner in der Rückrunde ein wesentlicher Erfolgsfaktor war und eigentlich gehalten werden soll.
Ob der 1. FC Heidenheim dazu bereit ist, Keller ganz abzugeben und ob beide Vereine dann gegebebenfalls einen gemeinsamen Nenner finden würden, ist offen. Mit der Verpflichtung von Muhamedbegovic ist der Bedarf im Abwehrzentrum aber nicht mehr ganz so groß und Dynamo besitzt eine bessere Verhandlungsposition – sowohl bei Keller als auch bei möglichen Alternativen.
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