Eintracht Braunschweig: Was wird aus Torsten Lieberknecht?

Trainer kündigt Gespräche an

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 30.01.18 | 07:47
Torsten Lieberknecht

Sieg im „Endspiel“: Torsten Lieberknecht © Imago / Revierfoto

Der 3:1-Sieg bei Erzgebirge Aue am gestrigen Sonntag lässt Fans und Verantwortliche von Eintracht Braunschweig erst einmal durchatmen. Der im Falle einer Niederlage mögliche Sturz auf den Relegationsplatz wurde vermieden und stattdessen das Polster von drei Punkten auf Rang 16 gewahrt.

Die Lage bleibt aber dennoch angespannt und es gilt am kommenden Sonntag zu Hause gegen Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern nachzulegen. Dann wird nach jetzigem Stand Torsten Lieberknecht auf der Bank der Eintracht sitzen. Was seit Jahren eigentlich keiner Erwähnung bedurfte, ist seit einem Interview des Eintracht-Trainers bei Sky kurz nach Spielschluss in Aue offenbar so sicher nicht mehr.

Bot Lieberknecht seinen Rücktritt an?

Lieberknecht sprach bezogen auf die Partie in Aue von einem „Endspiel für mich als Trainer, das ein paar Spuren hinterlassen hat“. Eine überraschende Aussage, galt der 44 Jahre alte Fußball-Lehrer doch bisher nicht als umstritten. Doch offenbar hat man innerhalb des Vereins in den vergangenen Tagen nach dem Fehlstart in die Rückrunde beim 1. FC Heidenheim (0:2) auch über den seit Mai 2008 amtierenden Trainer diskutiert.

So berichtet regionalsport.de von „hartnäckigen Gerüchten aus gut informierten Kreisen“, laut denen mit Lieberknecht intern über eine mögliche Trennung gesprochen worden sei und der Coach daraufhin seinen Rücktritt angeboten habe. Eine Bestätigung dafür gibt es nicht, doch Lieberknechts Äußerungen lassen schon darauf schließen, dass hinter den Kulissen zumindest sehr kontrovers diskutiert worden ist.

Manager Marc Arnold war ebenfalls bei „Sky“ am Sonntagabend zwar bemüht, das Thema auf kleiner Flamme zu halten, doch klärende Gespräche zwischen den Braunschweiger Verantwortlichen sind unausweichlich. Wie von Lieberknecht angekündigt wird es vermutlich schon zu Beginn der Woche eine Unterredung geben. Man darf gespannt sein, was anschließend nach außen kommuniziert wird.

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