Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Nürnberg

Prognose, Quoten & Tipp zum Spiel am 19.05.2016

Rettet Schäfer wieder gegen Aigner? Unser Tipp: Nürnberg gewinnt nicht gegen Frankfurt

Zurück auf die Bühne Bundesliga? Raphael Schäfer (r.) will mit dem Club in Frankfurt vorlegen. ©Imago

Am Ende einer Saison gibt es viele wichtige Spiele, doch an die Bedeutung von Relegationspartien kommen nur die wenigsten heran. Die Luft in der Commerzbank-Arena wird deshalb am Donnerstagabend sicherlich brennen, wenn Eintracht Frankfurt den 1. FC Nürnberg zum ersten von zwei Duellen um den letzten freien Platz in der Bundesliga 2016/17 empfängt. Die Liga-Zwei.de-User haben bereits einen klaren Favoriten ausgemacht. 75% der Teilnehmer unserer Umfrage (hier klicken) votierten dafür, dass es Nürnberg schafft.

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Für beide Vereine geht es natürlich vordergründig darum, kommende Saison weiter bzw. wieder erstklassig zu sein, doch gleichzeitig auch um sehr viel Geld. Ein Abstieg hätte für die Eintracht erhebliche Einschnitte zur Folge, während der finanziell ohnehin angeschlagene Club bei einem dritten Zweitliga-Jahr in Folge wohl mehrere umworbene Leistungsträger nicht halten könnte.

Eintracht jäh aus allen Träumen gerissen

Eintracht Frankfurt war von den meisten Beobachtern schon abgeschrieben, als es nach dem Trainerwechsel von Armin Veh zu Niko Kovac aus den ersten fünf Spielen nur zu mageren drei Punkten gereicht hatte. Doch dann setzten die Hessen mit drei Siegen gegen den 1. FSV Mainz 05 (2:1), beim SV Darmstadt (2:1) und gegen Borussia Dortmund (1:0) zu einem kaum mehr für möglich gehaltenen Endspurt an, dem allerdings die Krönung versagt blieb. Beim SV Werder Bremen hätte der Eintracht am Samstag ein Remis für den direkten Klassenerhalt gereicht, doch durch den Gegentreffer zum 0:1 kurz vor Schluss platzten alle Träume von einem frühzeitigen Happy-End.

Anders als die Eintracht, die bis zur letzten Sekunde der Saison auf die direkte Rettung hoffen durfte, kann sich der 1. FC Nürnberg schon seit Wochen auf die Relegation vorbereiten. Seit dem 33. Spieltag war dem Club der dritte Platz sicher, der sich aber schon zuvor abgezeichnet hatte. Die Hoffnungen auf Platz zwei waren zuvor mit drei Niederlagen in vier Spielen geplatzt, denen 18 ungeschlagene Begegnungen am Stück vorausgegangen waren. Zum Abschluss der Saison fand der FCN mit zwei 1:0-Siegen gegen den FC St. Pauli und beim SC Paderborn aber wieder in die Erfolgsspur.

Alex Meier in der Startelf?

Frankfurts Trainer Niko Kovac wird seine Elf im Vergleich zum Samstag sicherlich auf der einen oder anderen Position verändern und insgesamt offensiver aufstellen. So ist davon auszugehen, dass der in Bremen gelbgesperrt fehlende Szabolcs Huszti anstelle von Aleksandar Ignjovski in die Mannschaft zurückkehrt und auf der Doppelsechs mit Makoto Hasebe den offensiveren Part bekleidet.

Außerdem dürfte sich Kovac auf dem linken Flügel für eine offensivere Variante als mit Constant Djakpa entscheiden. Denkbar ist, dass Änis Ben-Hatira aus dem Zentrum nach links zurückkehrt. Für die Zentrale wären dann Mijat Gacinovic und Sonny Kittel Optionen, doch wahrscheinlicher als ein Einsatz der beiden Youngsters ist eine Aufstellung mit einer zweiten Spitze neben Haris Seferovic.

Luc Castaignos wäre sicher eine Möglichkeit, doch wäre es auch keine Überraschung, würde Kovac den lange verletzten Torjäger Alexander Meier in die Startelf beordern. Im Defensivbereich sind derweil keine Umstellungen zu erwarten. So bleibt Carlos Zambrano wohl erneut nur die Rolle des Ersatzmannes.

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Zwei Positionen offen

In Paderborn hat Nürnbergs Coach Rene Weiler neben dem gelbgesperrten Hanno Behrens mit Guido Burgstaller und Georg Margreitter zwei weitere Akteure ganz oder teilweise geschont, die in Frankfurt sicher in der Startelf stehen werden. Vor der Abreise nach Frankfurt, wo nur die schon länger fehlenden Jan Polak, Patrick Erras und Junior Mössmer nicht einsatzbereit sind, ließ Weiler durchblicken, dass neun von elf Positionen in der Startelf vergeben sind.

Vor Torwart Raphael Schäfer, der in Paderborn ein gutes Comeback gab, dürfte die Viererkette mit Miso Brecko, Margreitter, Dave Bulthuis und Laszlo Sepsi klar sein. Auf der Doppelsechs ist Behrens gesetzt, an dessen Seite Kevin Möhwald, Ondrej Petrak und auch Tim Leibold in Frage kommen.

Leibold scheint allerdings auf dem linken Flügel unverzichtbar, da Zoltan Stieber, Rurik Gislason und Danny Blum in den letzten Wochen auf den offensiven Flügelpositionen keine Eigenwerbung betreiben konnten. Einer aus diesem Trio würde aber rechts offensiv beginnen, sofern es beim zuletzt wegen Achillessehnenproblemen ausgefallenen Sebastian Kerk nicht für einen Einsatz reicht. Im Angriff ruhen unterdessen die Hoffnungen auf Burgstaller und Niclas Füllkrug.

Wett Tipps zum Spiel

Frankfurt hat drei der letzten vier Heimspiele gewonnen, während Nürnberg in zwei der letzten drei Auswärtsspiele den Platz als Verlierer verlassen musste. Weil zudem die Fans in der Commerzbank-Arena bei wichtigen Spieler dazu in der Lage sind, zum zwölften Mann zu werden und auch die Personalie Meier für Rückenwind sorgen könnte, ist der Tipp auf die SGE interessant. Für Wetten auf einen Frankfurter Heimsieg bietet Bet3000 die Quote 1,90.

Nürnberg hat zwei Mal in Folge zu Null gespielt, während sich die Eintracht in den vergangenen Wochen unter Kovac defensiv merklich stabilisieren konnte. Da sich zudem das beiderseitige Risiko erst einmal in Grenzen halten dürfte, ist nicht mit einem Torfestival zu rechnen. Hier mit der Quote 1,70 auf Under 2,5 wetten!

TV-Tipps: Live-Übertragung in der ARD und auf Sky & Sky Go (Anstoß: Donnerstag, 20.30 Uhr)

Aktuelle Quoten

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