Energie Cottbus: Kommt noch ein neuer Sechser?

Toni Leistner und Moritz Heyer wohl kein Thema

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 27.08.26 | 07:23
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Noch Verstärkungen auf der Wunschliste: Claus-Dieter Wollitz. © IMAGO / Fotostand

Dem Traumstart gegen Hannover 96 (3:1), nach dem indes nicht nur Trainer Claus-Dieter Wollitz nicht grundlos schon von einem glücklichen Erfolg sprach, ist bei Energie Cottbus rasch eine gewisse Ernüchterung gefolgt. Bei Arminia Bielefeld verloren die Lausitzer klar mit 0:3 und bekamen schonungslos aufgezeigt, dass der Weg zum Klassenerhalt weit ist, bevor dann der FC Augsburg (0:2) bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals das Stoppschild setzte.

Das frühe Pokal-Aus ist auch deshalb bitter, weil der FC Energie dadurch in diesem Wettbewerb keine zusätzlichen Einnahmen mehr generieren kann, die mit jeder Runde deutlich höher ausgefallen wären. So aber muss der Zweitliga-Aufsteiger die letzten Tage der Sommertransferperiode mit dem vorhandenen Budget bestreiten, das eher überschaubar ausfällt, aber dennoch dazu genutzt werden soll, noch mehrere Verstärkungen nach Cottbus zu holen.

Auch Abgänge noch auf der Agenda

Neben dem vergangene Woche vom 1. FC Union Berlin ausgeliehenen Sturmtalent Dmytro Bogdanov soll noch eine weitere Offensivkraft auf der Einkaufliste stehen, ebenso weiterhin auch ein Innen- und ein Linksverteidiger. Und wie nun Bild berichtet, soll der FC Energie doch auch noch nach einem weiteren Sechser Ausschau halten.

Ob bis zum Transferschluss am kommenden Dienstag tatsächlich noch drei oder vier Neuzugänge an Land gezogen werden können, bleibt freilich nicht nur aus finanziellen Gründen abzuwarten, sondern auch, weil unklar ist, ob sich passende Akteure finden lassen. Vereinslose Routiniers wie Toni Leistner oder Moritz Heyer, die von verschiedener Seite ins Gespräch gebracht worden sind, sollen für Wollitz laut Bild aus mehreren Gründen kein Thema sein. So legt der Energie-Coach Wert auf schnelle Defensivspieler, die zudem noch das Potential zu einer persönlichen Weiterentwicklung mitbringen sollen.

Etwas erweitert werden könnte das Budget noch durch Abgänge. Jonas Hofmann und Anderson Lucoqui gelten als Wechselkandidaten mit geringer Perspektive in Cottbus. Der gerade erst von Waldhof Mannheim gekommene Yusuf Wardak könnte zudem verliehen werden.

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