Energie Cottbus: Ryan Malone wohl der nächste Neue

Routinier soll den Medizincheck schon absolviert haben

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 20.06.26 | 06:21
© IMAGO / Fotostand

Zweitliga-Erfahrung aus Rostocker Zeiten: Ryan Malone. © IMAGO / Fotostand

Das Wochenende haben die Profis von Energie Cottbus noch frei, bevor am Montag mit den sportmedizinischen Untersuchungen die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt und Trainer Claus-Dieter Wollitz dann am Mittwoch zur ersten Übungseinheit bittet.

Mit dabei sein werden dann nach jetzigem Stand mit Marcel Lotka (Fortuna Düsseldorf), Fousseny Doumbia (Eintracht Frankfurt II), Christian Kinsombi (Hansa Rostock), Leonardo Bittencourt (Werder Bremen) und Julian Guttau (Erzgebirge Aue) fünf bestätigte Neuzugänge – und vermutlich auch noch (mindestens) ein sechster Neuer.

Denn nach Informationen von Tag24 bleibt Guttau nicht der einzige Akteur, der nach dem Abstieg mit Aue aus der 3. Liga sogar einen persönlichen Aufstieg vollziehen kann. So soll Ryan Malone den Medizincheck beim FC Energie bereits absolviert haben. Die Unterschrift dürfte folglich zeitnah auf dem Programm stehen und spätestens am Montag auch offiziell kommuniziert werden.

53 Zweitliga-Einsätze in der Vita

Der US-Amerikaner kam 2015 aus seiner Heimat nach Deutschland und lief in den vergangenen elf Jahren für den 1. FC Magdeburg, die Stuttgarter Kickers, Lokomotive Leipzig, den VfB Lübeck, Hansa Rostock, den FC Ingolstadt und in der vergangenen Saison eben für Aue auf. In seinen 32 Einsätzen konnte Malone den Abstieg der Veilchen aber nicht verhindern und kehrt nun offenbar in die Zweitklassigkeit zurück.

Für Rostock absolvierte der 33-Jährige zwischen 2021 und 2023 53 Partien in der 2. Bundesliga und machte sich – freilich nicht nur bei Hansa – vor allem mit seinen gefürchteten, weiten Einwürfen einen Namen. Im Kerngeschäft ist Malone ein solider Innenverteidiger mit gutem Stellungsspiel und dank einer 1,90 Meter enormer Kopfballstärke, allerdings in fortgeschrittenem Fußballer-Alter nicht mehr der schnellste.

Als ablösefreier Spieler, der auch gehaltstechnisch den Rahmen sicherlich nicht sprengen wird, stellt Malone eine sinnvolle Ergänzung ohne großes finanzielles Risiko dar. Auch, weil davon auszugehen ist, dass der Defensivmann nur einen Einjahresvertrag erhält.

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