Fortuna Düsseldorf: Noch ein Abnehmer für Didier Ya Konan?

Wechsel in einige Länder noch möglich

Erich Rutemöller

Findet Fortuna-Manager Rutemöller noch einen neuen Klub für Ya Konan? © Imago

Mit der Verpflichtung von Kaan Ayhan, der vom FC Schalke 04 kommt und einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018 unterschrieben hat, ist Fortuna Düsseldorf am gestrigen Mittwoch kurz vor Transferschluss bei der Suche nach einem neuen Innenverteidiger erwartungsgemäß noch fündig geworden.

Ya Konan glaubt an Wechsel

Bereits zuvor hatte die Fortuna verkündet, dass der Vertrag mit Mike van Duinen aufgelöst wurde. Der niederländische Angreifer, der vor gut einem Jahr noch als Königstransfer galt, die hohen Erwartungen aber nicht erfüllen konnte, unterschrieb kurz darauf bei Excelsior Rotterdam und kehrt damit endgültig in seine Heimat zurück, nachdem er bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison an Roda Kerkrade verliehen worden war.

Während es der Fortuna gelungen ist, mit Karim Haggui (FC St. Gallen) und van Duinen zwei ausgemusterte Großverdiener von der Gehaltsliste zu streichen, ist ein Wechsel des nur noch mit der U23 trainierenden Didier Ya Konan gestern nicht zustande gekommen.

Ich glaube nicht, dass ich hier bleibe. (Didier Ya Konan)

Dabei hatte sich der 32 Jahre alte Ivorer am Mittwochvormittag gegenüber der Rheinischen Post im Hinblick auf einen Wechsel noch zuversichtlich gezeigt: „Ich glaube nicht, dass ich hier bleibe. Ich bin jedenfalls fit.“

Die Wüste als Ausweg?

Geplatzt ist die Hoffnung auf einen Wechsel des Angreifers indes noch nicht. Denn auch wenn in Deutschland nichts mehr geht, hat der Transfermarkt in einigen anderen Ländern noch geöffnet.

Wechsel wären noch in einige osteuropäische Länder wie Tschechien, Bulgarien oder Rumänien möglich, wobei ein Wechsel dorthin schon aus finanziellen Gründen eher unwahrscheinlich ist. Länder wie Kuwait, Katar oder Saudi Arabien, wo Ya Konan bereits ein Kurzgastspiel gegeben hat, scheinen schon realistischer.