Greuther Fürth: Hoffnung auf schnelle Rückkehr von Sebastian Ernst

Erneuter Eingriff beim Mittelfeldspieler

Sebastian Ernst

Sebastian Ernst (l.) muss vorerst wieder pausieren. © imago images / foto2press

Das Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals beim MSV Duisburg hat bei Greuther Fürth für Ernüchterung gesorgt, nachdem die Stimmung zuvor dank des 3:1-Erfolges beim FC St. Pauli sehr positiv und von Zuversicht geprägt war. Mit dem Auftritt in Duisburg waren die Fürther Verantwortlichen allerdings alles andere als einverstanden und äußerten sich entsprechend deutlich.

Während Trainer Stefan Leitl eine schonungslose Aufarbeitung ankündigte, erinnerte Rachid Azzouzi an die nötigen Basics: „Die Mannschaft muss schnell lernen, dass zum Fußballspielen auch gehört, Zweikämpfe anzunehmen und sich durchzusetzen“, so ein über die unentschlossene Vorstellung in Duisburg mächtig verärgerter Geschäftsführer Sport in der Nürnberger Zeitung.

Ausfallzeit noch offen

Wohl nicht ganz unwesentlich im Vergleich zur Partie auf St. Pauli war das Fehlen von Sebastian Ernst. Der 24-Jährige war schon in der vergangenen Saison auf dem besten Weg zu einem Schlüsselspieler, wurde dann aber Ende April von einem Mittelfußbruch zurückgeworfen.

Die Blessur wirkte noch länger nach, sodass Ernst auch in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit lange nicht beschwerdefrei war. Auf St. Pauli meldete sich der 2017 von den Würzburger Kickers gekommene Mittelfeldmann aber nicht nur wegen einer Torvorlage über immerhin 80 Minuten stark zurück.

In Duisburg allerdings fehlte Ernst wieder, weil neuerliche Probleme am operierten Mittelfuß auftraten. Wie die SpVgg auf ihrer Webseite mitteilte, musste sich Ernst einem neuerlichen Eingriff unterziehen, bei dem eine im Frühjahr zur Stabilisierung eingesetzte und nun störende Schraube entfernt wurde.

Wie lange Ernst nun pausieren muss, ist noch offen und wird sich laut Mitteilung der SpVgg erst in einigen Tagen prognostizieren lassen. Die Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr ist momentan aber vorhanden. Klar ist indes auch, dass es bis zum fränkisch-oberpfälzischen Derby am Sonntag gegen Jahn Regensburg nicht reichen wird.

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