Greuther Fürth: Stefan Leitl fordert echte Verstärkungen

Trainer sieht in der Offensive noch Bedarf

Stefan Leitl beim Testspiel der SpVgg Greuther Fürth

Stefan Leitl wünscht sich noch doppelte Verstärkung für die Offensive. © imago images / Zink

Gleich zweimal trat Greuther Fürth am gestrigen Mittwoch im Rahmen des Trainigslagers gegen Huddersfield Town an. Nachdem das Kleeblatt dem englischen Erstliga-Absteiger in Wörgl noch ein 1:1 abgetrotzt hatte, ging das zweite Aufeinandertreffen in Brixen mit 0:1 verloren.

Positiv war, dass die Fürther Defensive in beiden Spielen in unterschiedlicher Besetzung weitgehend stabil stand und nur wenig zuließ. Dass offensiv in beiden Partien eher wenig zusammenlief und in 180 Minuten lediglich ein Treffer durch Daniel Keita-Ruel gelang, konnte nicht gänzlich überraschen. Denn neben Keita-Ruel sowie mit Abstrichen Nik Omladic, Marvin Stefaniak und Kenny Redondo mangelt es an Offensivspielern mit Erfahrung auf höherem Niveau.

Leitl will Soforthilfen

Weil Omladic, Stefaniak und Redondo in der Vergangenheit zudem sicher keine Torgaranten waren, ist die Forderung von Trainer Stefan Leitl nach Verstärkung für den vorderen Bereich nachvollziehbar. Im „Kicker“ (Ausgabe 57/2019 vom 11.07.2019) betonte der Kleeblatt-Coach, dass die nächsten Neuzugänge auf Anhieb eine Bereicherung darstellen sollten.

Wir brauchen Spieler, die uns sofort weiterhelfen. (Stefan Leitl)

„Im Sturm und auf den offensiven Außenbahnen brauchen wir Spieler, die uns sofort weiterhelfen und genügend Qualität mitbringen, um sofort in die Startformation zu rutschen. Von jungen Spielern, die wir ausbilden wollen, haben wir genug“, so Leitl, der natürlich auch weiß, dass die 37 Tore seiner Mannschaft in der vergangenen Saison nur noch vom 1. FC Magdeburg (35) unterboten wurden.

Mit einem überschaubaren Budget Spieler zu finden, die den Vorstellungen Leitls entsprechen, dürfte für Geschäftsführer Rachid Azzouzi indes nicht ganz leicht werden.