Hannover 96: Noch drei Spiele ohne Lars Gindorf?

Auch Benedikt Pichler droht auszufallen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 22.10.26 | 06:59
© IMAGO / osnapix

Mit drei Toren und einer Vorlage aktuell bester 96-Scorer: Lars Gindorf. © IMAGO / osnapix

Nach dem leichten Aufwärtstrend in der Partie gegen den FC St. Pauli (1:1) will Hannover 96 im dritten Spiel unter Trainer Sandro Wagner den ersten Erfolg landen, der am Sonntag im Derby bei Eintracht Braunschweig ein sehr prestigeträchtiger wäre.

Die Hoffnung, in Braunschweig wieder auf Lars Gindorf zurückgreifen zu können, allerdings ist schon frühzeitig geplatzt. Der 25-Jährige, der inklusive DFB-Pokal in sieben Saisonspielen sechs Tore erzielt und einen Treffer vorbereitet hat, damit die interne Scorerwertung anführt, benötigt nach einer offenkundig schweren Virusinfektion noch länger Zeit, um wieder fit zu werden.

Wie Bild und kicker übereinstimmend berichten, wird Gindorf so nicht nur in Braunschweig fehlen, sondern aller Voraussicht nach die zweite Runde im DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern (28.10.) und das Heimspiel gegen Dynamo Dresden (1.11.) verpassen. Ob es dann noch vor der Länderspielpause im November zum Comeback im Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim (8.11.) reicht, bleibt abzuwarten.

Bundu noch keine Option – Gutes Omen bei Källman

In Braunschweig droht indes nicht nur Gindorf auszufallen, sondern mit Benedikt Pichler auch noch ein Angreifer. Der Österreicher, der an den ersten acht Spieltagen immer im Einsatz war, allerdings nur zwei Mal in der Startelf stand, klagt seit seinem gut 20-minütigen Kurzeinsatz gegen St. Pauli über Wadenprobleme und wird im Derby auch nicht zur Verfügung stehen.

Weil auch Mustapha Bundu noch fehlt, der nach einer Muskelverletzung mit Sehnenbeteiligung zwar ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist, aber nicht zu früh wieder zu stark belastet werden soll, bleiben Coach Wagner offensiv nicht mehr allzu viele Optionen.

Als zentrale Spitze auflaufen dürfte so wieder Benjamin Källman – begleitet von der Hoffnung, dass beim in dieser Saison noch torlosen Finnen der Knoten platzt. Dass Källman vor fast genau einem Jahr – am 25. Oktober 2025 – beim 3:0-Sieg in Braunschweig sogar doppelt getroffen hat, dient als gutes Omen.

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