Hannover 96: Überraschende Torwartlösung mit Matheo Raab?
Absage von Florian Hellstern
Vor einem Jahr vom HSV zu Union Berlin gewechselt: Matheo Raab. © IMAGO / Niklas Heiden
Acht Tage vor dem Trainingsauftakt steht Hannover 96 noch immer am Anfang der Kaderplanung, sind doch Jean Hugonet (1. FC Magdeburg) und Yunus Ünal (Hertha BSC) nach wie vor die einzigen Neuzugänge. Offen ist im Moment auch noch, wer in der neuen Saison im Tor der Niedersachsen stehen wird.
Dass Leo Weinkauf seinen auslaufenden Vertrag doch verlängert und als zweiter Torhüter bleibt, zeichnet sich inzwischen zwar recht deutlich ab, doch mit Blick auf die künftige Nummer eins ist noch keine definitive Lösung in Sicht.
Klar aber scheint, dass der lange heiß gehandelte Florian Hellstern nicht auf Leihbasis vom VfB Stuttgart zu 96 kommen wird. Das 18 Jahre alte Top-Talent soll Hannover laut Bild abgesagt haben und stattdessen zur SpVgg Greuther Fürth wechseln. Zum einen, weil sich Hellstern daran gestört haben soll, dass die Hannoveraner Verantwortlichen mit mehreren Torhütern verhandeln und zum anderen aufgrund öffentlicher Aussagen von Aufsichtsratsboss Martin Kind, der gewisse Zweifel an der Personalie hatte durchklingen lassen.
Auch Tom Ritzy Hülsmann kein Kandidat mehr
Weil auch Tom Ritzy Hülsmann vom TSV Hartberg kein Kandidat mehr sein soll, sind nach Informationen der Bild noch drei Schlussleute im Rennen. Neben dem vergangene Saison von der TSG Hoffenheim ausgeliehenen Nahuel Noll, dessen Zukunft offen ist, und dem seit längerem gehandelten Florian Kastenmeier offenbar auch Matheo Raab vom 1. FC Union Berlin.
Vor einem Jahr vom Hamburger SV in die Hauptstadt gewechselt, kam Raab bei Union als Vertreter von Frederik Rönnow nur zu zwei Pflichtspieleinsätzen. Auch, weil sich der 27-Jährige just bei seinem Bundesliga-Debüt im März einen Handbruch zugezogen hat.
Durchaus denkbar, dass Raab mit der Aussicht auf die Nummer eins zu einem Wechsel nach Hannover bereit wäre. Und weil Union Berlin als Backup für Rönnow auch noch Carl Klaus im Kader hat, könnte auch seitens der Eisernen Gesprächsbereitschaft vorhanden sein.
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