Hertha BSC: Chancen auf Verbleib von Linus Gechter nur bei Aufstieg?
Vertrag des Innenverteidigers läuft aus
Nur bis Saisonende gebunden: Linus Gechter. © IMAGO / Jan Huebner
Die Länderspielpause verbringt Hertha BSC mit der Traumbilanz von sechs Siegen aus den ersten sechs Spielen als Spitzenreiter und in Berlin hätte sicherlich niemand etwas dagegen, wenn dieses Tabellenbild von längerer Dauer wäre. Um im Rhythmus zu bleiben, bestreitet Trainer Stefan Leitl mit seinen Schützlingen am heutigen Freitag ein Testspiel gegen den FC Augsburg, bevor sich dann in der neuen Woche der Fokus auf das Heimspiel am 11. Oktober gegen die SpVgg Greuther Fürth richtet.
Dann sicherlich zur Startelf gehören wird Linus Gechter, der bislang in dieser Saison keine Minute verpasst hat und seine Rolle als Vize-Kapitän Woche für Woche mit guten Leistungen ausfüllt. Die Auftritte Gechters allerdings bleiben auch außerhalb der Hauptstadt nicht unbeobachtet, was in den nächsten Monaten ein umso größeres Thema werden dürfte, weil der Vertrag des 22-Jährigen am Ende der Saison ausläuft.
Hertha BSC bemüht sich um eine Verlängerung
Nachdem Gechter im Sommer bereits mit Red Bull Salzburg und Como 1907 in Verbindung gebracht worden ist, sind Anfragen anderer Vereine angesichts von Gechters positiver Entwicklung und mit Blick auf eine ablösefreien Transfer zur nächsten Saison fast zwangsläufig. Laut dem Berliner Kurier bemüht sich Hertha BSC hinter den Kulissen zwar darum, Gechter eine Verlängerung schmackhaft zu machen, hat im Moment aber keine wirklich zugkräftigen Argumente. Finanziell können die Berliner mit etablierten Erstligisten aus dem In- und Ausland ohnehin nicht mithalten. Und im Moment kann auch (noch) nicht mit einer Zukunft als Stammspieler in der Bundesliga geworben werden.
Tatsächlich wären aber wohl der Aufstieg und die Perspektive, mit Hertha BSC erstklassig spielen zu können, die einzige Chance, Gechter von einem Verbleib zu überzeugen. Ein Verkauf im Winter, um zumindest noch eine Ablöse zu generieren, ist wegen der damit einhergehenden sportlichen Schwächung unwahrscheinlich, während ein ablösefreier Verlust im Sommer 2027 das Worst-Case-Szenario darstellen würde.
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