Hertha BSC: Ein Quartett bereitet Sorgen

Vier Fragezeichen für das Heimspiel gegen Greuther Fürth

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 06.10.26 | 07:43
© IMAGO / Sven Simon

Hertha-Coach Stefan Leitl. © IMAGO / Sven Simon

Im Testspiel während der Länderspielpause ist Hertha BSC zwar erstmals seit dem letzten Vorbereitungsspiel Ende Juli gegen den 1. FC Köln (2:2) nicht als Sieger vom Platz gegangen, hat bei einem in guter Besetzung angetretenen FC Augsburg aber ein respektables 2:2 verbucht und so weiteres Selbstvertrauen getankt.

Am Sonntag im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth peilt die Alte Dame nun am siebten Spieltag den siebten Sieg an, um die Tabellenführung aus eigener Kraft vor dem 1. FC Nürnberg behaupten zu können, der nach einem ebenfalls starken Start nur zwei Punkte weniger auf dem Konto hat. Welche Elf Trainer Stefan Leitl gegen seinen alten Arbeitgeber aus Fürth aufs Feld schicken kann, ist allerdings aktuell noch in mehrfacher Hinsicht fraglich.

Mit Oluwaseun Adewumi, der mit der U21 Österreichs in Wales gastiert, und dem mit der isländischen Auswahl in Estland geforderten Jon Dagur Thorsteinsson sind am Dienstagabend noch zwei Berliner Stammkräfte in nationalen Diensten im Einsatz und werden voraussichtlich erst am Donnerstag wieder im Training dabei sein.

Adewumi und Thorsteinsson erst am Donnerstag zurück

Während Adewumi und Thorsteinsson aber zumindest fit sind, bereiten vier andere Akteure mehr oder weniger große Sorgen. So ist Linus Gechter vorzeitig wegen eines Infekts von der U21-Nationalmannschaft zurückgekehrt und derzeit im Krankenstand, mit noch ungewisser Prognose mit Blick auf das Wochenende. Letzteres gilt auch für Deyovaisio Zeefuik, der am Montag das Training wegen eines Schlages auf das Knie abbrechen musste. Und mit Marton Dardai plagt sich eine weitere Defensivkraft weiterhin mit Schambeinproblemen herum.

Nach wie vor nicht voll belastbar ist zudem Gustaf Nilsson, der wegen Muskelproblemen im Oberschenkel die Reise zur schwedischen Nationalmannschaft absagen musste und am Montag nur Lauftraining absolvierte. Mehr als eine Jokerrolle, wenn überhaupt, dürfte für Nilsson gegen Fürth somit nicht drin sein. Dass mit Luca Schuler ein anderer Mittelstürmer in Augsburg nach seiner Einwechslung doppelt getroffen und eine gute Form unter Beweis gestellt hat, ist deshalb umso wichtiger.

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