Jahn Regensburg: Oliver Hein zum Auftakt als Sechser erste Wahl?

Gimber und Geipl fehlen gesperrt

Oliver Hein

Oliver Hein (l.) darf zum Auftakt gegen Hannover auf die Startelf hoffen. © imago images / Jan Hübner

Nach einem 3:1-Sieg im ersten Testspiel gegen den österreichischen Bundesligisten WSG Swarovski Tirol musste sich Jahn Regensburg in den vergangenen Tagen gegen die Drittligisten FC Ingolstadt (1:1) und Würzburger Kickers (2:2) jeweils mit einem Unentschieden begnügen.

Mit Blick auf den Pflichtspielauftakt im neuen Jahr in neun Tagen gegen Hannover 96 sprach Trainer Mersad Selimbegovic gegenüber der Mittelbayerischen von wichtigen Erkenntnissen nach drei von vier Vorbereitungsspielen: „Ich habe das eine oder andere gesehen, was funktioniert hat, aber auch nicht geklappt hat.“

Wenn am Donnerstag die Generalprobe gegen den österreichischen Zweitligisten Blau-Weiß Linz steigt, wird Selimbegovic seine Erkenntnisse mutmaßlich einfließen lassen und die Elf aufbieten, die es auch gegen Hannover richten soll. Dabei kann der Jahn-Coach allerdings nicht aus dem Vollen schöpfen, sondern muss mit Benedikt Gimber (Gelbsperre) und Andreas Geipl (Gelb-Rot-Sperre) gleich auf zwei zentrale Mittelfeldspieler verzichten.

Nur Besuschkow ist gesetzt

Auf der Doppelsechs ist Selimbegovic folglich zum Improvisieren gezwungen. Während der als Stammspieler gestartete und dann ab dem zehnten Spieltag mit einer Muskelverletzung ausgefallene Geipl erst im letzten Spiel vor der Winterpause beim VfL Bochum (3:2) zu seinem Comeback kam, hat sich in dessen Abwesenheit Gimber neben Max Besuschkow etabliert.

Besuschkow, der an den ersten 17 Spieltagen immer in der Startelf stand und nur in Bochum gelbgesperrt fehlte, ist auch im neuen Jahr die feste Größe im Regensburger Mittelfeldzentrum. Bevor der Konkurrenzkampf dann ab der Partie gegen Greuther Fürth (31. Januar) richtig Fahrt aufnimmt, wird den Eindrücken aus den Testspielen zufolge wohl Routinier Oliver Hein gegen Hannover als zweiter Sechser beginnen. Marc Lais und Tom Baack hätten dann das Nachsehen.

Der 29-jährige Hein, der vor einer langwierigen Schulterverletzung zu Saisonbeginn auf immerhin fünf Einsätze gekommen ist, kann außer als Rechtsverteidiger auch vor der Abwehr spielen. Hein, der rechts hinten mit Benedikt Saller starke Konkurrenz hat, erhält somit wohl auch die Chance, sich längerfristig in die Mannschaft zu spielen. Denn ob Hein weichen muss, wenn Geipl und Gimber zurückkehren, bleibt erst einmal abzuwarten und dürfte maßgeblich von der Leistung gegen Hannover abhängen.